Stefan Freund, Nina Mindt

Übersetzen aus dem Lateinischen als Forschungsfeld

Aufgaben, Fragen, Konzepte
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Das Übersetzen aus dem Lateinischen ist wichtigster Lehr- und Prüfungsgegenstand, und zwar überall dort, wo diese Sprache vermittelt wird. Auch kommt dem Übersetzen aus dem Lateinischen in der Wissenschaft eine immer größere Bedeutung zu: Überhaupt kann nur bei wenigen die Fähigkeit vorausgesetzt werden, das Lateinische flüssig zu lesen. Und vor allem lateinische Quellentexte aus Antike, Mittelalter und Neuzeit werden überwiegend in übersetzter Form rezipiert. Der Band vereint Beiträge aus der Translationswissenschaft, der Übersetzungsforschung, der lateinischen Sprachwissenschaft, der lateinischen Literaturwissenschaft, der Fachdidaktik und der Übersetzungspraxis.
Softcover
Das Übersetzen aus dem Lateinischen ist wichtigster Lehr- und Prüfungsgegenstand, und zwar überall dort, wo diese Sprache vermittelt wird. Auch kommt dem Übersetzen aus dem Lateinischen in der Wissenschaft eine immer größere Bedeutung zu: Überhaupt kann nur bei wenigen die Fähigkeit vorausgesetzt werden, das Lateinische flüssig zu lesen. Und vor allem lateinische Quellentexte aus Antike, Mittelalter und Neuzeit werden überwiegend in übersetzter Form rezipiert. Trotz dieser enormen und immer weiter wachsenden Bedeutung der Übersetzung aus dem Lateinischen fehlen moderne translationswissenschaftliche Ansätze für diese Sprache. Der vorliegende Sammelband versucht, dieses Terrain aus unterschiedlichen Richtungen zu erschließen: Zunächst werden translationswissenschaftliche Grundsatzfragen gestellt, dann folgen exemplarische sprach- und literaturwissenschaftliche Annäherungen zu Einzelfragen und didaktische Überlegungen, am Ende stehen übersetzungspraktische Erwägungen über Prosa- und Dichtungstexte sowie zweisprachige Ausgaben.

Inhalt:
Vorwort
Einleitung
1 Translationswissenschaftliche Perspektiven
2 Sprach- und literaturwissenschaftliche Perspektiven
3 Didaktische Perspektiven
4 Übersetzungspraktische Perspektiven

Mit Beiträgen von Alexander Arweiler, Kai Brodersen, Stefan Freund, Bardo Gauly, Ulf Hamacher, Jens Heße, Roland Hoffmann, Peter Kuhlmann, Bianca Liebermann, Nina Mindt, Carsten Sinner und Monika Vogel.

Autoreninformation:
Dr. Nina Mindt ist Privatdozentin für Klassische Philologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie war Mitglied des Sonderforschungsbereichs 644 "Transformationen der Antike" in einem Projekt zur Übersetzung. Von 2015-2019 hat sie die Professur für Latinistik an der Bergischen Universität Wuppertal vertreten.
Stefan Freund ist seit 2008 Professor für Klassische Philologie/Latein an der Bergischen Universität Wuppertal, Forschungsschwerpunkte sind die lateinische Literatur der klassischen Zeit und die christliche lateinische Literatur, ferner Fragen des schulischen Lateinunterrichts und der Lehrerbildung.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-8233-8287-4
EAN 9783823382874
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 320
Format kartoniert
Ausgabename 18287-1
Verlag Gunter Narr Verlag
Herausgeber Stefan Freund, Nina Mindt
Erscheinungsdatum 11.05.2020
Lieferzeit 1-3 Tage

„Insgesamt betreten die Herausgeber und Autoren im vorliegenden Band wissenschaftliches Neuland, das von Bedeutung für die künftige Übersetzungspraxis in der Wissenschaft und Schule ist. Sehr löblich auch, dass besonders die didaktische Perspektive in den Blick genommen wird, denn gerade in der Schule kann mit klugen Übersetzungsmethoden wissenschaftlicher Nachwuchs für zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen begeistert werden.“

lehrerbibliothek.de / 02.06.20