Jürgen Heizmann

Antike und Moderne in Hermann Brochs "Tod des Vergil"

Über Dichtung und Wissenschaft, Utopie und Ideologie
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Hermann Brochs Tod des Vergil ist einer der vermessensten Romane der Weltliteratur. Er stellt die Möglichkeiten und die Berechtigung von Literatur radikal in Frage und intendiert zugleich den poetischen Wiederaufbau des Universums. Jürgen Heizmanns Studie ist die erste fundierte Gesamtdeutung dieses komplexen Werks, die moderne literaturwissenschaftliche und diskursanalytische Methoden anwendet. Die sorgfältige und luzide Auslegung des Textes und seiner intertextuellen Bezüge erhellt nicht nur dessen kunstphilosophische Aussagen im Rahmen des mit der griechischen Aufklärung einsetzenden Antagonismus von Wissenschaft und Dichtung, sondern auch die Mythisierung des Staates und den ideologischen Herrscherdiskurs. Dabei wird die typologische Romantik Brochs und sein Standort innerhalb der Moderne deutlich. In einem Ausblick reflektiert der Autor, welche Chancen sich für die Literatur in einer pluralistischen Welt ergeben. Die Studie wurde mit dem Dissertationspreis des Austrian-Canadian Council ausgezeichnet.
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ISBN 978-3-8233-5033-0
EAN 9783823350330
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 207
Format kartoniert
Ausgabename 15033
Auflagenname -11
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Jürgen Heizmann
Erscheinungsdatum 07.05.1997
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