Knut Usener

Beobachtungen zum Verhältnis der Odysee zur Ilias

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Ilias und Odyssee, die ältesten literarischen Dokumente des Abendlandes, werden dem Dichter Homer zugeschrieben. Über die Indentität der Verfasser und die Entstehung dieser Epen entbrannte jedoch bereits in der Antike eine lebhafte Diskussion, die einige moderne Fragestellungen bereits antizipierte.

Wie mündlich ist Homer? Kann er seine Epen schriftlich entworfen oder nur mündlich tradiert haben? Welche 'literarischen' Bezüge bestehen zwischen Ilias und Odyssee? Führt traditionelle und formelhafte epische Diktion zwangsläufigzu Übereinstimmungen im Wortlaut, oder darf man von Zitaten, Anspielungen und bewussten Umgestaltungen bestimmter Vorlagen sprechen?

Anhand von Beispielen werden diese bislang kontrovers diskutierten Fragen erneut zur Debatte gestellt. Methodische und begriffliche Differenzierungen verbinden sich dabei mit einer kritischen Synthese der divergierenden Forschungseinrichtungen.
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Versuche, das Verhältnis der Odyssee zur Ilias zu bestimmen, reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Hier wird die Fragestellung wieder aufgenommen - jedoch mit einer differenzierteren Methodik, die die Ergebnisse der Oral-Poetry-Forschung kritisch berücksichtigt. Diese führt sprachliche Übereinstimmungen beider Epen auf einen common stock von Formeln in mündlicher Dichtung zurück.
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ISBN 978-3-8233-4238-0
EAN 9783823342380
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 254
Format gebunden
Ausgabename 14238
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Knut Usener
Erscheinungsdatum 01.01.1990
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