Antje Kley

"Das erlesene Selbst"

in der autobiographischen Schrift Zu Politik und Poetik der Selbstreflexion bei Roth, Delany, Lorde und Kingston
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Die autobiographische Schrift bildet nicht Realität ab, sondern bedient sich der hermeneutischen Techniken und Strategien, mittels derer wir unseren Zugang zu Selbst und Welt konstruieren. Im Gegensatz zu konventionelleren autobiographischen Texten zeichnen sich die in dieser Arbeit analysierten Textbeispiele von Philip Roth, Samuel Delany, Audre Lorde und Maxine Hong Kingston dadurch aus, daß sie die Mechanismen einer medial erzeugten Unmittelbarkeit nicht überschreiben, sondern vielmehr inhaltlich und formal explizit thematisieren. In genau demjenigen Genre, das bis heute als Festung gegen die mit der Moderne verbundenen Desintegrationserscheinungen gilt, generieren sie flexiblere Selbstkonzepte, die im Kontext wachsender Ungewißheiten und allgemeiner Komplexitätssteigerungen vielfältig anschließbar sind. Bei konsequenter Beachtung des Konstruktcharakters prozessualer Identitätsformationen beachtet Antje Kleys Analyse auch die in den untersuchten Texten zutage tretende psychosoziale Notwendigkeit von verläßlichen Orientierungspunkten.
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ISBN 978-3-8233-5650-9
EAN 9783823356509
Seiten 410
Format kartoniert
Ausgabename 15650
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Antje Kley
Erscheinungsdatum 10.05.2001 00:00:01
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