Jan Heilmann, Matthias Klinghardt

Das Neue Testament und sein Text im 2. Jahrhundert

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Das Neue Testament ist das Ergebnis einer einheitlichen Redaktion in der Mitte des 2. Jahrhunderts. Die Beiträge dieses Bandes greifen diese These von David Trobisch auf und fragen, was sie für das Neue Testament, für seinen Text und für die neutestamentliche Theologie bedeutet.
Wie lässt sich die These einer Endredaktion kritisieren, differenzieren, weiterdenken? Was besagt sie für die Datierung der neutestamentlichen Texte, welchen Einfluss hat sie auf die Vorstellungen zum gottesdienstlichen Gebrauch?
In welchem Verhältnis steht die Endredaktion zu der Schriftensammlung, die für Marcion bezeugt ist? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Textkritik? Wie müssen die Varianten beurteilt, wie die frühe Geschichte der Textüberlieferung verstanden werden?
Welche theologischen Implikationen hat die These der Endredaktion?
Die Beiträge des Bandes machen das große Potential der Endredaktionsthese deutlich und zeigen, dass die Diskussion noch ganz am Anfang steht.
Das Neue Testament ist das Ergebnis einer einheitlichen Redaktion in der Mitte des 2. Jahrhunderts. Die Beiträge dieses Bandes greifen diese These von David Trobisch auf und fragen, was sie für das Neue Testament, für seinen Text und für die neutestamentliche Theologie bedeutet.
Wie lässt sich die These einer Endredaktion kritisieren, differenzieren, weiterdenken? Was besagt sie für die Datierung der neutestamentlichen Texte, welchen Einfluss hat sie auf die Vorstellungen zum gottesdienstlichen Gebrauch?
In welchem Verhältnis steht die Endredaktion zu der Schriftensammlung, die für Marcion bezeugt ist? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Textkritik? Wie müssen die Varianten beurteilt, wie die frühe Geschichte der Textüberlieferung verstanden werden?
Welche theologischen Implikationen hat die These der Endredaktion?
Die Beiträge des Bandes machen das große Potential der Endredaktionsthese deutlich und zeigen, dass die Diskussion noch ganz am Anfang steht.

Inhalt:
Jan Heilmann / Matthias Klinghardt: Einführung: Das Neue Testament als Text des 2. Jh.
Teil I: Zur Frage einer „Erstedition“ des Neuen Testaments im 2. Jahrhundert
Jan Heilmann: Die These einer editio princeps des Neuen Testaments im Spiegel der Forschungsdiskussion der letzten zwei Jahrzehnte
Wolfgang Grünstäudl: Geschätzt und bezweifelt. Der zweite Petrusbrief im kanongeschichtlichen Paradigmenstreit
Clemens Leonhard: No Liturgical Need for a Gospel in the Second Century
Teil II: Textkritische Implikationen / Implikationen für die Textkritik
Willy Clarysse / Pasquale Orsini: Christian Manuscripts from Egypt to the Times of Constantine
David Trobisch: The Gospel According to John in the Light of Marcion’s Gospelbook
Jan Heilmann/ Peter Wick: Varianten in der Textüberlieferung des Johannesevangeliums. Zur Frage nach deren redaktionsgeschichtlicher und narrativer Relevanz
Markus Vinzent: Methodological Assumptions in the Reconstruction of Marcion’s Gospel (Mcn). The Example of the Lord’s Prayer
Juan Garcés: Notwendigkeit, Potentiale und Perspektiven einer digitalen Edition von Marcions Evangelium und Apostolos
Teil III: Neutestamentliche Theologie
Matthias Klinghardt: „Abraham“ als Element der Kanonischen Redaktion
Günter Röhser: Kanonische Ausgabe und neutestamentliche Theologie. Mögliche Konsequenzen einer textgeschichtlichen These
Literaturverzeichnis


Autoreninformation:
Prof. Dr. Matthias Klinghardt ist seit 1998 Professor für Biblische Theologie am Institut für Evangelische Theologie der TU Dresden.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-7720-8640-3
EAN 9783772086403
Seiten 322
Format gebunden
Ausgabename 38640
Verlag A. Francke Verlag
Erscheinungsdatum 15.01.2018
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