Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
Deutsch in Europa
Vielfalt, Sprachnormen und Sprachgebrauch. Vierter Bericht zur Lage der deutschen Sprache. Herausgegeben von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
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Wo wird Deutsch gesprochen? Nicht allein in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Liechtenstein, sondern auch in Norditalien, im Elsass, in Luxemburg, Belgien und Süddänemark. Der Band gibt dank vieler Beispiele einen Überblick über die Lage der deutschen Sprache im zusammenhängenden Sprachgebiet und vertieft zudem die Lage der Sprachinseln in Ungarn, Rumänien, Polen, Tschechien, Russland und in der Ukraine. Wie haben sich Deutsch und seine Dialekte erhalten? Durch welche Eigenschaften unterscheidet sich der Gebrauch der deutschen Sprache in diesen Ländern? Welche Unterschiede in den sprachlichen Einstellungen gibt es?
Wo in Europa wird Deutsch gesprochen? Wie kam es dazu? Welchen gesellschaftlichen Status hat die deutsche Sprache in Europa? Wie gestaltet sich der Kontakt mit anderen Sprachen? Wie fügt sich Deutsch in ein mehrsprachiges Repertoire ein? Wie ist die Vitalität des Deutschen einzuschätzen? Diesen und anderen Fragen widmet sich der Vierte Bericht zur Lage der deutschen Sprache.
Der erste Teil umfasst 15 Länder-Portraits, in denen wichtige Informationen zur Stellung des Deutschen (z.B. als Amts- oder Minderheitensprache) zusammengetragen werden. Diese »Steckbriefe« dienen als Grundlage für die sechs Themenfelder, die im zweiten Teil die Vielfalt des Deutschen über die Ländergrenzen hinweg darstellen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der gegenwärtigen Situation (z.B. im Hinblick auf den Deutschunterricht in mehrsprachigen Konstellationen, den Sprachkontakt und die Einstellungen zur deutschen Sprache), es werden aber immer wieder auch Bezüge zur Geschichte der deutschsprachigen Minderheiten hergestellt. Im Ganzen präsentiert sich so ein facettenreiches Bild des Deutschen in Europa – im Wechselspiel von Vielfalt, Sprachnormen und Sprachgebrauch.
Inhalt:
Einleitung
I: 15 Steckbriefe / Länderprofile
Belgien
Dänemark
Deutschland
Frankreich
Italien
Liechtenstein
Luxemburg
Österreich
Polen
Rumänien
Russland
Schweiz
Tschechien
Ukraine
Ungarn
II: Thematische Beiträge
1. Claudia Maria Riehl: Zur Entstehung deutschsprachiger Gemeinschaften außerhalb deutschsprachiger Staaten: ein Überblick
2. Stefan Rabanus, Pascale Erhart: Deutsch in der Schule in mehrsprachigen Konstellationen
3. Agnes Kim, Wolfgang Koppensteiner, Alexandra N. Lenz: Sprache(n) und Identität – Einstellungen zu Deutsch und seinen Varietäten
4. Claudia Maria Riehl, Rita Franceschini: Sprachkontakt und Mehrsprachigkeitskonstellationen
5. Stephan Elspaß, Elvira Glaser, Stefan Kleiner, Robert Möller: Sprachliche Phänomene: Norm und Variation im Gebrauchsstandard – Lexik, (Morpho-)Syntax, Aussprache
6. Ludwig Eichinger, Albrecht Plewnia: Vitalität des Deutschen als Minderheitensprache in Europa
Anhang
Nachschlagewerke, nützliche Informationen, Karten, Wörterbücher
Glossar
Autor:inneninformation:
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung versammelt namhafte deutschsprachige Schriftstellerinnen/Schriftsteller sowie Übersetzerinnen/Übersetzer und Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler aus dem In- und Ausland. Zu den Kernbereichen ihrer Arbeit zählen: die Begleitung der Sprachentwicklung, das Engagement für den kulturellen Zusammenhalt Europas, die Veröffentlichung wichtiger Editionen, die Förderung deutschsprachiger Literatur durch die Vergabe von Preisen. Finanziert wird die Arbeit der Akademie durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Land Hessen, die Kulturstiftung der Länder und die Stadt Darmstadt. www.deutscheakademie.de
Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist der Zusammenschluss von acht deutschen Wissenschaftsakademien. In den Mitgliedsakademien der Akademienunion sind mehr als 2000 exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen vereint. Mit dem Akademienprogramm koordiniert die Akademienunion das derzeit größte geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungsprogramm in Deutschland, das international einzigartig ist. Die Akademienunion bringt sich auf verschiedene Weise – mit Publikationen, Stellungnahmen und Veranstaltungen – in öffentliche Debatten ein und beteiligt sich an der wissenschaftsbasierten Gesellschafts- und Politikberatung. www.akademienunion.de
Der erste Teil umfasst 15 Länder-Portraits, in denen wichtige Informationen zur Stellung des Deutschen (z.B. als Amts- oder Minderheitensprache) zusammengetragen werden. Diese »Steckbriefe« dienen als Grundlage für die sechs Themenfelder, die im zweiten Teil die Vielfalt des Deutschen über die Ländergrenzen hinweg darstellen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der gegenwärtigen Situation (z.B. im Hinblick auf den Deutschunterricht in mehrsprachigen Konstellationen, den Sprachkontakt und die Einstellungen zur deutschen Sprache), es werden aber immer wieder auch Bezüge zur Geschichte der deutschsprachigen Minderheiten hergestellt. Im Ganzen präsentiert sich so ein facettenreiches Bild des Deutschen in Europa – im Wechselspiel von Vielfalt, Sprachnormen und Sprachgebrauch.
Inhalt:
Einleitung
I: 15 Steckbriefe / Länderprofile
Belgien
Dänemark
Deutschland
Frankreich
Italien
Liechtenstein
Luxemburg
Österreich
Polen
Rumänien
Russland
Schweiz
Tschechien
Ukraine
Ungarn
II: Thematische Beiträge
1. Claudia Maria Riehl: Zur Entstehung deutschsprachiger Gemeinschaften außerhalb deutschsprachiger Staaten: ein Überblick
2. Stefan Rabanus, Pascale Erhart: Deutsch in der Schule in mehrsprachigen Konstellationen
3. Agnes Kim, Wolfgang Koppensteiner, Alexandra N. Lenz: Sprache(n) und Identität – Einstellungen zu Deutsch und seinen Varietäten
4. Claudia Maria Riehl, Rita Franceschini: Sprachkontakt und Mehrsprachigkeitskonstellationen
5. Stephan Elspaß, Elvira Glaser, Stefan Kleiner, Robert Möller: Sprachliche Phänomene: Norm und Variation im Gebrauchsstandard – Lexik, (Morpho-)Syntax, Aussprache
6. Ludwig Eichinger, Albrecht Plewnia: Vitalität des Deutschen als Minderheitensprache in Europa
Anhang
Nachschlagewerke, nützliche Informationen, Karten, Wörterbücher
Glossar
Autor:inneninformation:
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung versammelt namhafte deutschsprachige Schriftstellerinnen/Schriftsteller sowie Übersetzerinnen/Übersetzer und Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler aus dem In- und Ausland. Zu den Kernbereichen ihrer Arbeit zählen: die Begleitung der Sprachentwicklung, das Engagement für den kulturellen Zusammenhalt Europas, die Veröffentlichung wichtiger Editionen, die Förderung deutschsprachiger Literatur durch die Vergabe von Preisen. Finanziert wird die Arbeit der Akademie durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Land Hessen, die Kulturstiftung der Länder und die Stadt Darmstadt. www.deutscheakademie.de
Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist der Zusammenschluss von acht deutschen Wissenschaftsakademien. In den Mitgliedsakademien der Akademienunion sind mehr als 2000 exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen vereint. Mit dem Akademienprogramm koordiniert die Akademienunion das derzeit größte geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungsprogramm in Deutschland, das international einzigartig ist. Die Akademienunion bringt sich auf verschiedene Weise – mit Publikationen, Stellungnahmen und Veranstaltungen – in öffentliche Debatten ein und beteiligt sich an der wissenschaftsbasierten Gesellschafts- und Politikberatung. www.akademienunion.de
| ISBN | 978-3-381-13521-9 |
|---|---|
| EAN | 9783381135219 |
| Bibliographie | 1. Auflage |
| Seiten | 412 |
| Format | gebunden |
| Ausgabename | 1352-1 |
| Auflagenname | -11 |
| Herausgeber:in | Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften |
| Erscheinungsdatum | 11.09.2025 |
| Lieferzeit | 2-4 Tage |
„[…] sinnvolle Weiterentwicklung und Neuverarbeitung von alten Problemen. Bei dem Sammelband handelt es sich auf keinen Fall um „alten Wein in neuen Schläuchen“. Der Aufbau und die Argumentierung sind ziemlich klar und wohl strukturiert.“
Werkstatt, 20 (2025), 1–5 / 26.09.25