Alois Wolf, Schweizerische Gesellschaft für

Die Saga von der Njálsbrenna und die Frage nach dem Epos im europäischen Mittelalter

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Diese Untersuchung geht aus komparatistischer
Sicht der Frage nach, welche Rolle das Epos in
den volkssprachlichen Literaturen des Mittelalters gespielt hat. Antike und Christentum botenhierfür beeindruckende Leitbilder, dazu kamen noch verschiedene einheimische Überlieferungen. In der ersten Hälfte der Studie geht es um
die Lage in England und auf dem Kontinent (u. a. Beowulf, Chansons de geste, Rolandslied), im Anschluss daran zeigt der Autor, wie insbesondere das Nibelungenlied einem mittelalterlichen Epos am nächsten kommen dürfte. Die
zweite Hälfte der Studie befasst sich schwerpunktmäßig
mit der wohl berühmtesten Isländersaga, der Njáls saga (verfasst ca. 1280). Mit vergleichendem Blick auf das europäische Epos zeigt der Autor, dass der literarische Beitrag, den das mittelalterliche Island erbracht hat, ebenso
als Bestandteil der europäischen Literatur zu würdigen ist wie das Mittelhochdeutsche und das Altfranzösische und weshalb die Njáls saga für sich beanspruchen kann, in einem umfassenden Prosawerk dem isländischen Hörer und Leser "epische Heimat" zu bieten.

Autoreninformation:
Alois Wolf ist emeritierter Professor für Germanische
Philologie der Universität Freiburg im Breisgau. Forschungen u. a. zur hochmittelalterlichen
Minneliteratur und zur Heldendichtung.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-7720-8496-6
EAN 9783772084966
Seiten 128
Format kartoniert
Höhe 240
Breite 170
Ausgabename 38496
Verlag A. Francke Verlag
Autor Alois Wolf
Erscheinungsdatum 19.02.2014
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