Michaela Strobel-Köhl

Diskussion um die "ideale" Orthographie

Das Beispiel der Kreolsprachen auf französischer Basis in der Karibik und des Französischen im 16. und 20. Jahrhundert
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Die Frage nach der "idealen" Schreibung wird immer wieder diskutiert und erhält besondere Bedeutung, wenn die Reform einer etablierten Orthographie zur Debatte steht oder ein Schreibsystem für eine bislang noch nicht verschriftete Sprache entwickelt wird. Sie bildet dabei nicht ausschließlich den Diskussionsgegenstand verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen, wie vor allem der Linguistik, der kognitiven Psychologie und der Pädagogik, sondern kann sich zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem entwickeln, das nicht selten die Form eines Kulturkampfes annimmt.
Die Arbeit widmet sich der Untersuchung verschiedener Orthographie-Diskussionen: der Auseinandersetzung um die Graphie der Kreolsprachen auf französischer Basis in der Karibik (am Beispiel Martiniques, St. Lucias und Haitis) und den Debatten um eine Reform der Schreibung des Französischen zur Zeit der Renaissance und im späten 20. Jahrhundert. Ziel ist dabei einerseits die kritische Aufarbeitung der einzelnen Disskussionen; zum anderen werden in einer vergleichenden Betrachtung Argumentationsmuster herausgearbeitet, die in allen Debatten wiederkehren.
Die Frage nach der "idealen" Schreibung wird immer wieder diskutiert und erhält besondere Bedeutung, wenn die Reform einer etablierten Orthographie zur Debatte steht oder ein Schreibsystem für eine bislang noch nicht verschriftete Sprache entwickelt wird. Sie bildet dabei nicht ausschließlich den Diskussionsgegenstand verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen, wie vor allem der Linguistik, der kognitiven Psychologie und der Pädagogik, sondern kann sich zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem entwickeln, das nicht selten die Form eines Kulturkampfes annimmt.
Die Arbeit widmet sich der Untersuchung verschiedener Orthographie-Diskussionen: der Auseinandersetzung um die Graphie der Kreolsprachen auf französischer Basis in der Karibik (am Beispiel Martiniques, St. Lucias und Haitis) und den Debatten um eine Reform der Schreibung des Französischen zur Zeit der Renaissance und im späten 20. Jahrhundert. Ziel ist dabei einerseits die kritische Aufarbeitung der einzelnen Disskussionen; zum anderen werden in einer vergleichenden Betrachtung Argumentationsmuster herausgearbeitet, die in allen Debatten wiederkehren.
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ISBN 978-3-8233-4274-8
EAN 9783823342748
Seiten 260
Format gebunden
Ausgabename 14274
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Michaela Strobel-Köhl
Erscheinungsdatum 01.08.1994 00:00:01
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