Stefan Glomb

Erinnerung und Identität im britischen Gegenwartsdrama

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Ausgehend von der Prämisse, daß Identität als Prozeß zu denken ist, für dessen Aufrechterhaltung der Erinnerung als kreativem und unberechenbarem Faktor eine zentrale Bedeutung zukommt, entwirft die vorliegende Arbeit ein Modell, in dem Identität als immer wieder neu zu bewerkstelligender Abgleich der eigenen Selbstsicht im Spannungsfeld von sozialer Interaktion und individueller Lebensgeschichte erscheint. Verbunden hiermit ist die Überlegung, daß die Schaffung und Aufrechterhaltung einer individuellen Identität anders als zu früheren Zeiten der Menschheitsgeschichte vor allem in modernen Gesellschaften eine Anforderung an den einzelnen darstellt, die schnell zur Überforderung werden kann. Der auf dieser Grundlage erarbeitete theoretische Rahmen erweist sich als fruchtbarer Ansatz für die Interpretation einer thematisch und formal äußerst heterogenen Palette von memory plays der Autoren Samuel Beckett, Harold Pinter, James Saunders, David Hare, Peter Shaffer und Tom Stoppard.
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ISBN 978-3-8233-5034-7
EAN 9783823350347
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 292
Format kartoniert
Ausgabename 15034
Auflagenname -11
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Stefan Glomb
Erscheinungsdatum 07.05.1997
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