Christiane Augner

Gedichte der Ekstase

in der Literatur des 16. und 17. Jahrhunderts
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Musik oder bildende Kunst scheinen die Ekstase angemessener ausdrücken zu können als die Sprache. Wie gelingt es der Dichtung dann immer wieder, den eigentlich unsagbaren Zustand darzustellen? Die ekstatische Dichtung der frühen Neuzeit kennzeichnet vor allem die Spannung zwischen der geistigen und der sinnlichen Dimension der Ekstase. Letztere dient oft als Zeichen für die Annäherung an oder gar die Verschmelzung mit Gott. In vielen Texten lässt sich aber auch eine Verselbständigung der profanen gegenüber der religiösen Ekstase beobachten. Die Ausdrucksmittel, die der ekstatischen Dichtung zur Verfügung stehen, werden in dieser Arbeit erstmalig umfassend untersucht. Die komparatistisch angelegte Analyse berücksichtigt dabei zahlreiche Darstellungen der Ekstase von der französischen Renaissance-Dichtung über die spanische und deutsche Mystik des Barock bis zu den Metaphysical Poets.
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ISBN 978-3-8233-5649-3
EAN 9783823356493
Seiten 244
Format kartoniert
Ausgabename 15649
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Christiane Augner
Erscheinungsdatum 10.05.2001
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