Karl S. Guthke, Joseph Peter Strelka

Geistiger Handelsverkehr

Streifzüge im Zeitalter der Weltliteratur. Mit Erinnerungen von Karl S. Guthke an die „Goldenen Jahre“ der akademischen Migration
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Den Ausdruck "geistiger Handelsverkehr" hat Goethe 1830 im Zusammenhang seines Nachdenkens über "Weltliteratur" geprägt. Gemeint ist damit der in erster Linie literarische Austausch über die Grenzen der Länder, Sprachen, Kulturen und Denkweisen hinweg. Einem solchen Grenzüberschreiten ist auch dieser Band verpflichtet. Von mehr oder weniger unscheinbaren Details her wird der Blick frei auf übergreifende Zusammenhänge im geistigen Leben der europäischen Länder seit dem späten 18. Jahrhundert. Die Rede ist von der goethezeitlichen Verbreitung deutscher Sprache und Kultur in Großbritannien, von Goethes Interesse an Reiseberichten über Afrika, Lessings und Mendelssohns "Gespräch" über den Selbstmord, Ernst Schönwieses Literaturverständnis im Hinblick auf Schiller und Eliot, von der Lösung des Rätsels um den Deutsch-Mexikaner B. Traven und von Michael Krügers Roman "Himmelfarb", ein Buch über den interkontinentalen "Schwarzhandel" mit geistigem Eigentum.
Der Band schließt mit nicht nur akademischen Erinnerungen des Germanisten, Anglisten und Komparatisten Karl S. Guthke an den "geistigen Handelsverkehr" in den "Goldenen Jahren" der Migration deutscher Wissenschaftler nach Nordamerika.
Den Ausdruck "geistiger Handelsverkehr" hat Goethe 1830 im Zusammenhang seines Nachdenkens über "Weltliteratur" geprägt. Gemeint ist damit der in erster Linie literarische Austausch über die Grenzen der Länder, Sprachen, Kulturen und Denkweisen hinweg. Einem solchen Grenzüberschreiten ist auch dieser Band verpflichtet. Von mehr oder weniger unscheinbaren Details her wird der Blick frei auf übergreifende Zusammenhänge im geistigen Leben der europäischen Länder seit dem späten 18. Jahrhundert. Die Rede ist von der goethezeitlichen Verbreitung deutscher Sprache und Kultur in Großbritannien, von Goethes Interesse an Reiseberichten über Afrika, Lessings und Mendelssohns "Gespräch" über den Selbstmord, Ernst Schönwieses Literaturverständnis im Hinblick auf Schiller und Eliot, von der Lösung des Rätsels um den Deutsch-Mexikaner B. Traven und von Michael Krügers Roman "Himmelfarb", ein Buch über den interkontinentalen "Schwarzhandel" mit geistigem Eigentum.
Der Band schließt mit nicht nur akademischen Erinnerungen des Germanisten, Anglisten und Komparatisten Karl S. Guthke an den "geistigen Handelsverkehr" in den "Goldenen Jahren" der Migration deutscher Wissenschaftler nach Nordamerika.

Autoreninformation:
Karl S. Guthke lehrte an der University of California (Berkeley), dann an der University of Toronto. 1968 wurde er an die Harvard University berufen. Dort war er von 1973 bis zu seiner Emeritierung Kuno Francke Professor of German Art and Culture.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-7720-8572-7
EAN 9783772085727
Seiten 305
Format kartoniert
Ausgabename 38572
Verlag A. Francke Verlag
Autor Karl S. Guthke
Erscheinungsdatum 15.07.2015 00:00:01
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