Helga Kotthoff, Damaris Nübling

Genderlinguistik

Eine Einführung in Sprache, Gespräch und Geschlecht
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In kaum einer Disziplin divergieren wissenschaftlicher Forschungs- und öffentlicher Kenntnisstand so stark wie bei dem Thema der Genderlinguistik. Dies liegt unter anderem daran, dass es bislang keine fundierte Einführung gibt, die Verständlichkeit mit wissenschaftlichem Anspruch verbindet. Dieses Studienbuch behandelt alle Bereiche der Systemlinguistik sowie der Sozio- und Gesprächslinguistik und vermittelt neben Grundkenntnissen vor allem aktuelle Forschungserträge. Das inhaltliche Spektrum reicht von stimmlichen Unterschieden, dem Komplex Genus – Sexus – Gender und Personennamen über die Konstruktion von Geschlecht in Wörterbüchern bis hin zu Unterschieden in Gesprächen, auch in der Scherzkommunikation und der institutionellen Kommunikation. Es schließt mit einem Kapitel zu den Neuen Medien, in denen zunehmend genderisierte Selbstdarstellungen zu beobachten sind.
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In kaum einer Disziplin divergieren wissenschaftlicher Forschungs- und öffentlicher Kenntnisstand so stark wie bei dem Thema der Genderlinguistik. Dies liegt unter anderem daran, dass es bislang keine fundierte Einführung gibt, die Verständlichkeit mit wissenschaftlichem Anspruch verbindet. Dieses Studienbuch behandelt alle Bereiche der Systemlinguistik sowie der Sozio- und Gesprächslinguistik und vermittelt neben Grundkenntnissen vor allem aktuelle Forschungserträge. Das inhaltliche Spektrum reicht von stimmlichen Unterschieden, dem Komplex Genus – Sexus – Gender und Personennamen über die Konstruktion von Geschlecht in Wörterbüchern bis hin zu Unterschieden in Gesprächen, auch in der Scherzkommunikation und der institutionellen Kommunikation. Es schließt mit einem Kapitel zu den Neuen Medien, in denen zunehmend genderisierte Selbstdarstellungen zu beobachten sind.

Inhalt:
Vorwort

1. Wozu Genderlinguistik?
2. Doing, undoing und indexing gender in Sprache und Gespräch
3. Prosodie und Phonologie
4. Nominalklassifikation: Flexion und Genus
5. Das so genannte generische Maskulinum
6. Morphologie
7. Syntax
8. Lexikon und Semantik
9. Onomastik: Personennamen
10. Schreibung
11. Gender, Sozialisation, Kommunikation
12. Gender in der Soziolinguistik
13. Gender im Gespräch und darüber hinaus
14. Fernsehen, Radio und Printmedien
15. Neue Medien

Literatur
Register

Autoreninformation:
Damaris Nübling lehrt seit 2000 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Historische Sprachwissenschaft. Sie forscht zum Sprachwandel, zur Dialektologie, Genderlinguistik und Namenforschung. Derzeit leitet sie mehrere Forschungsprojekte zu Genusbesonderheiten und zu Personennamen. 2014 erhielt sie den Konrad-Duden-Preis.

Helga Kotthoff lehrt seit 2007 an der Universität Freiburg Germanistische Linguistik mit Schwerpunkten in Gesprächsforschung, Soziolinguistik und Deutsch als Fremdsprache. Sie forscht zu Scherzkommunikation, Gender sozio- und interaktionslinguistisch, schulischen Interaktionen und solchen im Deutschen als Fremdsprache.

Claudia Schmidt lehrt seit 1996 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Germanistische Linguistik mit Schwerpunkten in Deutsch als Fremdsprache, Zweitsprachenerwerbsforschung und Medienlinguistik. Sie forscht zum Fremdsprachenerwerb, zur Genderlinguistik und zu Deutsch als Fremdsprache.

Mehr Informationen
ISBN 978-3-8233-6913-4
EAN 9783823369134
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 393
Format kartoniert
Ausgabename 16913
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Helga Kotthoff, Damaris Nübling
Erscheinungsdatum 10.12.2018
Lieferzeit 1-3 Tage

„Die umfassende Darstellung der verschiedensten Facetten der Genderlinguistik ist sehr viel mehr als ein Studienbuch: es ist nach meiner Überzeugung ein ausgezeichnetes und lesenswertes Grundlagenwerk, gründlich und durchgehend leserfreundlich geschrieben. Wer immer Interesse an Sprache und Sprachverwendung hat, wird mit auch überraschenden Forschungsergebnissen konfrontiert. Die Autorinnen verweisen immer wieder auf zahlreiche Forschungsdefizite und einen hohen Forschungsbedarf. Ich habe bei der Lektüre sehr viel gelernt, vor allem, wie unreflektiert man bisweilen formuliert und wie wünschenswert daher eine höhere Sprachreflexion ist. Das Werk verdient eine breite Resonanz.“

Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung / 12.03.20

„Dieses gelungene Buch sollte nicht nur von Studierenden, sondern auch von allen Deutsch-Lehrer*innen gelesen werden. [...] Das Buch ist ohne Anstrengungen lesbar, kann auch als Nachschlagwerk dienen und ermöglicht Sprache differenzierter, analytisch und kritischer zu betrachten und schärft so das Sprachbewusstsein.“

Österreichische LehrerInnen Initiative (oeliug.at) / 14.05.19

„Die große Stärke dieser Einführung liegt in ihrem beispiel- und forschungsbasierten Charakter, die dem Kompendium das nötige Fundament verschaffen. Sie liefert einen gelungenen Überblick über eine Vielzahl von Aspekten der Genderlinguistik, zu welcher somit auch Leser*innen ohne Vorkenntnisse einen Zugang erhalten können. [...] Es gelingt den Autorinnen darüber hinaus, eine wissenschaftlich ernstzunehmende Veröffentlichung vorzulegen, die sich auch immer wieder eines humorvollen Tons bedienen kann.“

Info DaF 47,2-3 (2020) / 23.04.19

„Gerade wer den eigenen PatienInnen auf Augenhöhe begegnen und von ihnen richtig verstanden werden möchte, findet in diesem Buch viele bedenkenswerte Fakten. Die lassen sich sogar anwenden. Aber das ist nicht Linguistik; das muss man selbst tun.“

Dr. med. Mabuse 1-2 (2020) / 12.02.19

„Die Einführung geht an vielen Stellen durch die Differenziertheit und Aktualität über andere verfügbare Einführungen hinaus und bereichert durch ihre linguistische Perspektive. [...] Zusammenfassend lässt sich Genderlinguistik als Einführung beschreiben, die formal verständlich und klar sowie inhaltlich fundiert, umfangreich und spannend ist.“

Muttersprache 1 (2020) [und ZfAL] / 04.03.19