Marek Konopka, Eric Fuß

Genitiv im Korpus

Untersuchungen zur starken Flexion des Nomens im Deutschen
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Die Beschreibung und Modellierung grammatischer Variation, d.h. von Instanzen, in denen eine Funktion oder Bedeutung durch mehrere, miteinander konkurrierende Formtypen ausgedrückt werden kann, stellt eine Herausforderung sowohl für Grammatikografie als auch Grammatiktheorie dar. Die vorliegende Doppelstudie zur starken Genitivflexion und ihrem Wegfall entwickelt neue korpusorientierte Zugänge zu dieser Problematik. Quantitative und inferenzstatistische Methoden ermöglichen nicht nur eine detaillierte und empirisch fundierte Beschreibung der Distribution der einschlägigen Markierungsvarianten (-s, -es, -ens, -Ø, Apostroph). Sie sind auch das geeignete Rüstzeug, die Hypothesen der bisherigen Forschung zu evaluieren und die sehr zahlreichen sprachlichen und außersprachlichen Einflussfaktoren präzise zu hierarchisieren, um einem konsistenten Gesamtmodell der Variation in diesem Teilbereich der Grammatik näher zu kommen.
Die Beschreibung und Modellierung grammatischer Variation, d.h. von Instanzen, in denen eine Funktion oder Bedeutung durch mehrere, miteinander konkurrierende Formtypen ausgedrückt werden kann, stellt eine Herausforderung sowohl für Grammatikografie als auch Grammatiktheorie dar. Die vorliegende Doppelstudie zur starken Genitivflexion und ihrem Wegfall entwickelt neue korpusorientierte Zugänge zu dieser Problematik. Quantitative und inferenzstatistische Methoden ermöglichen nicht nur eine detaillierte und empirisch fundierte Beschreibung der Distribution der einschlägigen Markierungsvarianten (-s, -es, -ens, -Ø, Apostroph). Sie sind auch das geeignete Rüstzeug, die Hypothesen der bisherigen Forschung zu evaluieren und die sehr zahlreichen sprachlichen und außersprachlichen Einflussfaktoren präzise zu hierarchisieren, um einem konsistenten Gesamtmodell der Variation in diesem Teilbereich der Grammatik näher zu kommen.

Inhalt:
Vorwort
Kapitel 1: Einführung

1.1 Untersuchungsrahmen
1.2 Das Phänomen
1.3 Variationsfaktoren in der Forschung
1.5 Verteilung und Klassifizierung der Varianten
und Aufbau der Studie

Kapitel 2: Endungsvariation (von Marek Konopka)
2.1 Stand der Forschung zur Endungsvariation
2.2 Resultierende Forschungsfragen
2.3 Datenüberblick, Konzeption der Variationsfaktoren und
Vorgehensweise
2.4 Starke Faktoren und "invariante" Nomina
2.5 Schwache Faktoren und "frei" variierende Nomina
2.6 Zusammenfassung und abschließende Bemerkungen

Kapitel 3: Endungslose Genitive (von Eric Fuß)
3.1 Stand der Forschung zu endungslosen Genitiven
3.2 Anmerkungen zur Datengrundlage und Methodik
3.3 Normgerechte Formen der Endungslosigkeit
3.4 Nicht-normgerechte Formen der Endungslosigkeit
3.5 Zusammenfassung und abschließende Bemerkungen

Kapitel 4: Das Gesamtbild
Methodische Aspekte
Linguistische Generalisierungen

Literatur
Anhang


Autoreninformation:
Dr. Marek Konopka ist Leiter des Projekts Korpusgrammatik am Institut für Deutsche Sprache in Mannheim. Er ist spezialisiert auf Untersuchungen zur Morphologie und Syntax des Deutschen sowie auf Fragen des methodischen Designs korpusorientierter Grammatikstudien.

PD Dr. Eric Fuß ist Mitarbeiter im Projekt Korpusgrammatik am Institut für Deutsche Sprache in Mannheim. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit liegen in den Bereichen Syntax, Morphologie, Sprachwandel und Sprachvariation.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-8233-8024-5
EAN 9783823380245
Seiten 283
Format kartoniert
Höhe 230
Breite 155
Ausgabename 18024-1
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Marek Konopka, Eric Fuß
Erscheinungsdatum 04.04.2016
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