Dr. Hartmut Rosa, Dr. Jörg Oberthür

Gesellschaftstheorie

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Permanente Veränderung und konfliktreiche Dynamiken sind wesentliche Merkmale moderner Gegenwartsgesellschaften. Die Beobachtung der damit verbundenen Spannungsmomente, aber auch der aus ihnen resultierenden neuen Handlungsmöglichkeiten und gesellschaftlichen Herausforderungen ist nicht nur das gemeinsame Anliegen ganz unterschiedlicher Beschreibungen und Erklärungsversuche, die seit der Entstehung der Sozialwissenschaften solche Veränderungen begleitet haben. Sie ist zugleich Ausgangspunkt für die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Frage, was Gesellschaft ist und wie sie sich als ‚abstraktes‘ Gebilde zur alltäglichen Wirklichkeit der in ihr lebenden Menschen verhält. Unter diesem Blickwinkel ist das Projekt einer Theorie der Gesellschaft von ausgesprochener Aktualität: Unter dem Einfluss der direkten und indirekten Folgen sozialer Prozesse, die etwa von den ökologischen und sozialen Problemen der sogenannten Globalisierung bis zur Neuverhandlung der Geschlechterverhältnisse und vom Wandel der Arbeit bis zur populistischen Herausforderung demokratischer Institutionen reichen, stellt sich die Frage nach der Möglichkeit einer ‚begrifflichen Klammer‘ für die Vielfalt gesellschaftlicher Phänomene erneut und vielleicht dringlicher als je zuvor.
Das Buch will vor diesem Hintergrund die Antwort auf die Frage nach dem veränderlichen Wesen von Gesellschaft in dreifacher Hinsicht aktualisieren. Ausgehend von den wichtigsten sozialen Problemfeldern der Gegenwart und vor dem Hintergrund einer die geschichtliche Entwicklung nachzeichnenden Rekonstruktion der sich hieran anschließenden sozial- und geisteswissenschaftlichen Debatten, macht die vorliegende Einführung in die Gesellschaftstheorie anhand ausgewählter Theoretiker und Theoretikerinnen mit der Entwicklung der wesentlichen Grundbegriffe vertraut und verdeutlicht exemplarisch zugleich ihre Anwendung in konkreten gegenstandsbezogenen Analysen. Mit Blick auf die Mehrdimensionalität von Gesellschaft, die das Verhältnis von Individuen und Institutionen ebenso wie die Frage nach der Beziehung zwischen Sein und Sollen sozialer Verhältnisse einschließt, werden dabei sowohl disziplinäre Zugänge über den Bereich der Soziologie hinaus verfolgt als auch Möglichkeiten einer kritischen bzw. beurteilenden Reflexion ausgelotet. Zugleich ist dieser Versuch einer Debattenübersicht aber auch ein Plädoyer für einen starken Gesellschaftsbegriff, der Widersprüche, Dynamiken und Spannungen aufnimmt, ohne das Ziel aufzugeben, zu einem besseren Verständnis des ‚Ganzen‘ zu gelangen. Die Idee einer empirisch interessierten und zugleich abstrahierenden, jedoch nicht lediglich ‚abstrakten‘ Theoriebildung verbindet die Autorinnen und Autoren des Buchs, die in unterschiedlichen Kontexten forschen und lehren und ihre je eigene Perspektive auf Gesellschaft einbringen.
Permanente Veränderung und konfliktreiche Dynamiken sind wesentliche Merkmale moderner Gegenwartsgesellschaften. Die Beobachtung der damit verbundenen Spannungsmomente, aber auch der aus ihnen resultierenden neuen Handlungsmöglichkeiten und gesellschaftlichen Herausforderungen ist nicht nur das gemeinsame Anliegen ganz unterschiedlicher Beschreibungen und Erklärungsversuche, die seit der Entstehung der Sozialwissenschaften solche Veränderungen begleitet haben. Sie ist zugleich Ausgangspunkt für die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Frage, was Gesellschaft ist und wie sie sich als ‚abstraktes‘ Gebilde zur alltäglichen Wirklichkeit der in ihr lebenden Menschen verhält. Unter diesem Blickwinkel ist das Projekt einer Theorie der Gesellschaft von ausgesprochener Aktualität: Unter dem Einfluss der direkten und indirekten Folgen sozialer Prozesse, die etwa von den ökologischen und sozialen Problemen der sogenannten Globalisierung bis zur Neuverhandlung der Geschlechterverhältnisse und vom Wandel der Arbeit bis zur populistischen Herausforderung demokratischer Institutionen reichen, stellt sich die Frage nach der Möglichkeit einer ‚begrifflichen Klammer‘ für die Vielfalt gesellschaftlicher Phänomene erneut und vielleicht dringlicher als je zuvor.
Das Buch will vor diesem Hintergrund die Antwort auf die Frage nach dem veränderlichen Wesen von Gesellschaft in dreifacher Hinsicht aktualisieren. Ausgehend von den wichtigsten sozialen Problemfeldern der Gegenwart und vor dem Hintergrund einer die geschichtliche Entwicklung nachzeichnenden Rekonstruktion der sich hieran anschließenden sozial- und geisteswissenschaftlichen Debatten, macht die vorliegende Einführung in die Gesellschaftstheorie anhand ausgewählter Theoretiker und Theoretikerinnen mit der Entwicklung der wesentlichen Grundbegriffe vertraut und verdeutlicht exemplarisch zugleich ihre Anwendung in konkreten gegenstandsbezogenen Analysen. Mit Blick auf die Mehrdimensionalität von Gesellschaft, die das Verhältnis von Individuen und Institutionen ebenso wie die Frage nach der Beziehung zwischen Sein und Sollen sozialer Verhältnisse einschließt, werden dabei sowohl disziplinäre Zugänge über den Bereich der Soziologie hinaus verfolgt als auch Möglichkeiten einer kritischen bzw. beurteilenden Reflexion ausgelotet. Zugleich ist dieser Versuch einer Debattenübersicht aber auch ein Plädoyer für einen starken Gesellschaftsbegriff, der Widersprüche, Dynamiken und Spannungen aufnimmt, ohne das Ziel aufzugeben, zu einem besseren Verständnis des ‚Ganzen‘ zu gelangen. Die Idee einer empirisch interessierten und zugleich abstrahierenden, jedoch nicht lediglich ‚abstrakten‘ Theoriebildung verbindet die Autorinnen und Autoren des Buchs, die in unterschiedlichen Kontexten forschen und lehren und ihre je eigene Perspektive auf Gesellschaft einbringen.


Inhalt:
Einleitung
Naturverhältnisse und ökologische Krise der Gesellschaft
Subjektivierung
Geschlecht – Macht – Gesellschaft
Ethnizität und Rassismus
Soziale Ungleichheit
Demokratie und Gesellschaft
Fazit

Autoreninformation:
Univ. Prof. Dr. Hartmut Rosa, Lehrstuhl für Allgemeine und Theoretische Soziologie und Sprecher der DFG-geförderten Kollegforschergruppe 1642 Postwachstumsgesellschaften« an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena; seit Oktober 2013 auch Direktor des Max-Weber-Kollegs in Erfurt. Forschungsschwerpunkte: Theorien der Moderne, Zeitsoziologie, Kommunitarismus.
Dr. Jörg Oberthür lehrt und forscht am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-8252-5244-1
EAN 9783825252441
Seiten 300
Format kartoniert
Höhe 215
Breite 150
Ausgabename 45244
Verlag UTB
Autor Dr. Hartmut Rosa, Dr. Jörg Oberthür
Erscheinungsdatum 13.01.2020
Lieferzeit 1-3 Tage
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