Dr. Theresa Maierhofer-Lischka, Prof. Dr. Wolfgang Asholt, Prof. Dr. Christian Papilloud, Prof. Dr. Andreas Gelz, Prof. Dr. Hans-Manfred Bock

Gewaltperzeption im französischen Rap

Diskursanalytische Untersuchung einer missverständlichen Kommunikation
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Im Herbst 2005/2006 brachen in Frankreich heftige Unruhen aus. Auf der Suche nach einem Schuldigen geriet der Rap ins Visier der Kritik. Politik und Medien warfen ihm vor, durch Gewalt verherrlichende Texte eine Mitverantwortung dafür zu tragen. Bis heute wird der französische Rap beschuldigt, Gewalt zu verherrlichen oder zu begünstigen, wie diverse Polemiken und Klagen gegen verschiedene Rapper illustrieren.
Aber welchen Rap-Songs oder -Strömungen wird eigentlich von wem Gewalt unterstellt und warum? Sind diese Zuschreibungen musik-, textimmanent oder diskursiv begründet, oder beruhen sie gar auf einem Kommunikationsproblem?
Diese Fragen beantwortet die Arbeit mit Hilfe von fünf Fallstudien aus dem aktuellen französischen Rap. Sie hinterfragt, auf welchen Ebenen der Songs Gewalt vorhanden, wie sie ausgeprägt ist, in welchem Kontext sie steht und wie sie von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen im öffentlichen Diskurs rezipiert wird. Methoden der Literatur- und Musikwissenschaft werden interdisziplinär mit soziologischen und medienwissenschaftlichen Herangehensweisen (Luhmann, Foucault, Bourdieu) verknüpft.
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ISBN 978-3-8233-6835-9
EAN 9783823368359
Seiten 440
Format kartoniert
Höhe 220
Breite 150
Ausgabename 16835
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Dr. Theresa Maierhofer-Lischka
Erscheinungsdatum 20.11.2013
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