Sigrid Müller

Handeln in einer kontingenten Welt

Zu Begriff und Bedeutung der rechten Vernunft (recta ratio) bei Wilhelm von Ockham
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In diesem Buch wird Wilhelm von Ockham (ca. 1285-1347/48) der Platz in der Geschichte der Ethik zugewiesen, der ihm gebührt. In dieser steht Ockham bislang für eine einseitige Hervorhebung des willkürlichen göttlichen Willens als Norm für das sittlich Gute. In Auseinandersetzung mit dem theologischen Werk Ockhams stellt die Autorin die Bedeutung einer eigenständigen Vernunft des Menschen bei Ockham heraus. Die Untersuchung legt Probleme frei, die in zugespitzter Form erst heute in der ethischen Diskussion präsent sind. Gegenüber der neueren philosophischen Ockham-Forschung zeigt die Arbeit, daß der eigenständige Vernunftgebrauch des Menschen nicht gegen eine religiöse Hermeneutik des sittlichen Handelns ausgespielt werden kann.
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ISBN 978-3-7720-2586-0
EAN 9783772025860
Seiten 259
Format kartoniert
Ausgabename 32586
Verlag A. Francke Verlag
Autor Sigrid Müller
Erscheinungsdatum 04.08.2000
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