Helene Zand

Identität und Gedächtnis

Die Ausdifferenzierung von repräsentativen Diskursen in den Tagebüchern Hermann Bahrs
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Die Tagebücher, Skizzenbücher und Notizhefte Hermann Bahrs aus den Jahren 1885 bis 1905 sind für die Fragestellung nach der Ausbildung von Identität und Gedächtnis von Interesse, da Tagebucheintragungen keine rein ‚,subjektiven‘, Äußerungen des Tagebuchschreibers sind. Es geht daher nicht um eine historisch-biographische Rekonstruktion der Person Hermann Bahrs bzw. seiner Tagebücher, sondern es wird besonderer Wert auf die Relevanz der Narrativität gelegt, deren Funktion darin besteht, dass sie Realität nicht nur beschreibt, sondern erst ‚,konstruiert‘,. Somit erhält die multipolare Konstruktion von Identität eine neue weitreichende Bedeutung. Der moderne Lebensstil Bahrs erfordert das Schreiben eines Tagebuchs, das mit seinen Ritualisierungen und Stereotypisierungen als Identitätsstütze dient. In diesem Band wird gezeigt, wie in den Tagebüchern unter bestimmten biographischen und sozioökonomischen Bedingungen die vielfältigen Identitäten eines modernen Individuums erschrieben werden.
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ISBN 978-3-7720-3212-7
EAN 9783772032127
Seiten 207
Format kartoniert
Ausgabename 33212
Verlag A. Francke Verlag
Autor Helene Zand
Erscheinungsdatum 11.02.2003
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