Klaudia Knabel

Illusion und Kollision

Film und Montage im französischen Drama der zwanziger Jahre
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Ausgehend von Theorie und Praxis filmischer Montage und ihrer Wirkungsästhetik stellt die Studie die Frage nach Stellenwert und Funktion von Montage und Drama. Analyseobjekt sind dabei sowohl Texte bekannter französischer Avantgardisten (Aragon, Breton, Vitrac, Tzara, Claudel), als auch das Werk Pellerins, Vertreter eines weitgehend unerschlossenen französischen Expressionismus.
Vor dem Hintergrund des komplexen Wechselspiels von Drama und Film zu Beginn des 20. Jahrhunderts untersucht die Studie Stellenwert und Funktion von Montage im französischen Theater. Im Film entfaltet sich der Montageeinsatz zwischen den beiden wirkungsästhetischen Polen »Illusion« und »Kollision«: Der Wunsch nach einer möglichst bruchlosen Wirklichkeitsreproduktion auf der Leinwand steht einer Filmproduktion gegenüber, die durch die Aneinanderreihung heterogener Bilder ihren Artefaktcharakter unterstreicht. Kennzeichnet diese wirkungsästhetische Opposition ebenso die Verwendung von Montage im Drama? Dieser Frage wird anhand von Texten französischer Dramatiker (Aragon, Breton, Claudel, Pellerin, Tzara, Vitrac) nachgegangen. Erwartungsgemäß steht die dramatische Montage häufig im Dienst der Retheatralisierung des Theaters, daneben finden sich jedoch überraschenderweise auch Beispiele eines »illusionistischen« Montageeinsatzes.
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ISBN 978-3-7720-2791-8
EAN 9783772027918
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 295
Format kartoniert
Ausgabename 32791
Auflagenname -11
Verlag A. Francke Verlag
Autor Klaudia Knabel
Erscheinungsdatum 30.11.1999
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