Elisabeth Nehring

Im Spannungsfeld der Moderne

Theatertheorien zwischen Sprachkrise und 'Versinnlichung'
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Ausgehend von dem Phänomen der Sprachkrise und der Ablehnung des Naturalismus werden einzelne Theatertheorien der Klassischen Moderne exemplarisch vorgestellt und auf ihre Ideen zur 'Versinnlichung des Geistigen' durch das Theater untersucht. Neben ihrer spezifisch geistesgeschichtlichen Einbindung gilt die Analyse jenen Motiven, die in den Konzeptionen Adolphe Appias, Edward Gordon Craigs, Oskar Schlemmers, Hugo Balls und Antonin Artauds in Variationen stets wiederkehren: die Vorstellung einer Entpersönlichung und Entgrenzung des Individuums in der Kunst, der Gedanken der Abstraktion sowie die Idee, einer mythischen Grundstruktur des Menschen könne mit theatralischen Mitteln Ausdruck gegeben werden. Die Arbeit macht es sich zur Aufgabe, jenseits aller - ihrer Notwendigkeit gewiss nicht entbehrenden - Einteilungen in Stilkunst, Symbolismus, Dada, Surrealismus und Bauhaus neue Parallelen und Bezugspunkte zwischen den unterschiedlichen Denkern zu entdecken.
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ISBN 978-3-8233-6071-1
EAN 9783823360711
Seiten 253
Format kartoniert
Ausgabename 16071
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Elisabeth Nehring
Erscheinungsdatum 14.07.2004
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