Leander Diener

Impfen

Eine Medizin- und Kulturgeschichte
ab 24,90 € inkl. MwSt.
Impfgeschichte als Gesellschaftsgeschichte verstehen

Pocken, Polio, Corona – Infektionskrankheiten gelten seit jeher als Geißeln der Menschheit. Erst im 19. Jahrhundert findet sich mit der Schutzimpfung ein erstes wirksames Mittel im Kampf gegen hohe Todeszahlen. Leander Diener beleuchtet die wichtigsten Stationen aus 200 Jahren Impfgeschichte: von der bakteriologischen Revolution bis zu den modernen mRNA-Impfstoffen. Seine Geschichte des Impfens zeigt dabei nicht nur eindrücklich die allgemeine Entwicklung der Wissenschaften auf. Sie ist immer auch ein Spiegelbild von kulturellen, gesellschaftlichen und ethischen Debatten. Auch auf Brüche und Kontinuitäten geht er ein: So sind etwa Impfskeptiker, Verschwörungsmythen und Impfpflicht keine Erfindung der Coronazeit.

Der Band richtet sich an Studierende und Interessierte der Geschichts-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie der Medizingeschichte.


Inhalt:
1 „Chickenpox-Parties“: Inokulation/Variolation bis 1800
2 Edward Jenner: Impfung und Impfkritik (1790–1850)
3 Koch und Pasteur: Impfstoffe aus dem Labor (1860–1900)
4 Entwicklung der Immunologie (1900–1950)
5 Impfkampagnen der WHO (1950–2010)
6 Impfen in Zeiten von Corona (ab 2020)


Autor:inneninformation:
Dr. Leander Diener ist Visiting Postdoctoral Fellow am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin sowie assoziierter Forscher am Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte der Universität Zürich.

Mehr Informationen
ISBN 978-3-8252-6115-3
EAN 9783825261153
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 200
Format kartoniert
Ausgabename 46115
Auflagenname -11
Autor/-in Leander Diener
Erscheinungsdatum 12.08.2024
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