Stella Butter, Prof. Dr. Meinhard Winkgens, Prof. Dr. Christine Bierbach, Prof. Dr. Hans-Peter Ecker, Prof. Dr. Ulfried Reichardt, Prof. Dr. Susanne Kleinert, Prof. Dr. Jochen Mecke, Prof. Dr. Werner Kallmeyer

Kontingenz und Literatur im Prozess der Modernisierung

Diagnosen und Umgangsstrategien im britischen Roman des 19.-21. Jahrhunderts
Sofort lieferbar
78,00 € inkl. Steuer
Softcover
Es könnte auch anders sein. Diese Haltung ist prägend für die moderne Welt, in der das Individuum fortwährend zwischen Alternativen bei der Lebensgestaltung wählt. Gleichzeitig wächst das Gefühl von Kontrollverlust angesichts ökologischer Katastrophen und der Eigenlogik von Systemen sowie globalen Prozessen, die sich dem steuernden Zugriff des Subjekts entziehen. Im Mittelpunkt dieser Studie steht die Frage, wie englische Literatur Modernisierungsprozesse und damit verbundene Krisenphänomene reflektiert und welche Umgangsstrategien für individuelles und gesellschaftliches Handeln entworfen werden. Zentrale Analysekategorie ist das Konzept der ‚Kontingenz‘, weil Vorstellungen davon, welche Bereiche der Welt veränderbar sind, das Wirklichkeitsbild einer Gesellschaft strukturieren. Die Studie entwirft ein narratologisches Analysemodell für Ästhetiken der Kontingenz und zeichnet anhand literarischer Fallstudien (u.a. George Eliot, Virginia Woolf, Ian McEwan) Kulturkonflikte um Kontingenzkonzeptionen vom 19. - 21. Jahrhundert nach. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Beitrag des Romans zur Herausbildung neuer Subjekt- und Gemeinschaftsmodelle als Antwort auf diagnostizierte Kontingenzphänomene.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-8233-6801-4
EAN 9783823368014
Seiten 512
Format kartoniert
Höhe 220
Breite 150
Ausgabename 16801
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Stella Butter
Erscheinungsdatum 17.07.2013
Lieferzeit 1-3 Tage
Eigene Bewertung schreiben
Sie können nur im eingeloggten Zustand eine Bewertung verfassen. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren sich