Sebastian Ortner
Latinisierende Syntax im Französischen des 16. Jahrhunderts
Der Accusativus cum Infinitivo in Jean Calvins Institution de la religion chrestienne und zeitgenössischen Texten
ab
95,99 €
inkl. MwSt.
Kaum eine Konstruktion steht so emblematisch für die klassisch-lateinische Syntax wie der Accusativus cum Infinitivo (AcI). Sebastian Ortner geht anhand eines digitalen Korpus lateinisch-französischer Paralleltexte der Frage nach, wie dieser Latinismus im Französischen des 16. Jahrhunderts, im Zeitalter des Humanismus und der Reformation, zur Entwicklung der Schriftsprache beiträgt. Im Zentrum steht Jean Calvins Hauptwerk Institution de la religion chrestienne, eine mehrfach überarbeitete Selbstübersetzung aus dem Latein. Die Konstruktion wird formal, funktional und soziohistorisch untersucht.
Kaum eine Konstruktion steht so emblematisch für die klassisch-lateinische Syntax wie der Accusativus cum Infinitivo (AcI). Sebastian Ortner untersucht anhand eines digitalen Korpus lateinisch-französischer Paralleltexte, wie dieser gelehrte Latinismus die Entwicklung der französischen Schriftsprache im 16. Jahrhundert, im Zeitalter des Humanismus und der Reformation, prägt.
Im Zentrum steht Jean Calvins mehrfach überarbeitetes Hauptwerk, die lateinisch-französische Selbstübersetzung Institution de la religion chrestienne (1539/1541–1559/1560). In einer formalen, funktionalen und soziohistorischen Perspektive erweitert die Monographie unser Verständnis syntaktischer Latinismen. Die Analyse zeigt, wie Calvin und seine Zeitgenossen Rabelais und Montaigne den AcI präzise adaptierten und damit über eine bloße Imitation der prestigeträchtigen Kultursprache hinausgingen.
Inhalt:
1 Einführung
2 Syntaktische Latinisierung
3 Die Sprachkompetenz Jean Calvins
4 Grammatik und Gebrauch des Accusativus cum Infinitivo
5 Empirische Aufbereitung des Textkorpus
6 Analyse des Accusativus cum Infinitivo
7 Diskussion
8 Schlussbetrachtung
Bibliographie
Autor:inneninformation:
Dr. Sebastian Ortner lehrt seit 2015 am Institut für Romanische Philologie der LMU München. Von 2015 bis 2018 war er im DFG/ANR-Forschungsprojekt PaLaFra.org an der Eberhard Karls Universität Tübingen tätig.
Im Zentrum steht Jean Calvins mehrfach überarbeitetes Hauptwerk, die lateinisch-französische Selbstübersetzung Institution de la religion chrestienne (1539/1541–1559/1560). In einer formalen, funktionalen und soziohistorischen Perspektive erweitert die Monographie unser Verständnis syntaktischer Latinismen. Die Analyse zeigt, wie Calvin und seine Zeitgenossen Rabelais und Montaigne den AcI präzise adaptierten und damit über eine bloße Imitation der prestigeträchtigen Kultursprache hinausgingen.
Inhalt:
1 Einführung
2 Syntaktische Latinisierung
3 Die Sprachkompetenz Jean Calvins
4 Grammatik und Gebrauch des Accusativus cum Infinitivo
5 Empirische Aufbereitung des Textkorpus
6 Analyse des Accusativus cum Infinitivo
7 Diskussion
8 Schlussbetrachtung
Bibliographie
Autor:inneninformation:
Dr. Sebastian Ortner lehrt seit 2015 am Institut für Romanische Philologie der LMU München. Von 2015 bis 2018 war er im DFG/ANR-Forschungsprojekt PaLaFra.org an der Eberhard Karls Universität Tübingen tätig.
| ISBN | 978-3-381-10771-1 |
|---|---|
| EAN | 9783381107711 |
| Bibliographie | 1. Auflage |
| Seiten | 564 |
| Format | gebunden |
| Ausgabename | 1077-1 |
| Auflagenname | -11 |
| Autor:in | Sebastian Ortner |
| Erscheinungsdatum | 25.08.2025 |
| Lieferzeit | 2-4 Tage |