Tanja Mattern

Literatur der Zisterzienserinnen

Edition und Untersuchung einer Wienhäuser Legendenhandschrift
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Im Zentrum dieser Arbeit steht eine kaum erforschte Handschrift (um 1300) des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Wienhausen, die eine Meßallegorese und eine noch unbekannte Teilübersetzung der Legenda aurea umfasst. Dieses vergleichsweise umfangreiche Textcorpus aus dem niederdeutschen Sprachraum stellt ein wichtiges Zeugnis für die frühe volkssprachige Rezeption dieses Legendars dar.Die Arbeit bietet eine systematische Erschließung der Handschrift, von der Beschreibung und erstmaligen Edition der Texte, über deren literaturwissenschaftliche Analyse bis hin zur Untersuchung der literar- und kulturhistorischen Kontexte, speziell im Hinblick auf die Literatur der Zisterzienserinnen.
Im Zentrum dieser Arbeit steht eine kaum erforschte Handschrift (um 1300) des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Wienhausen, die eine Meßallegorese und eine noch unbekannte Teilübersetzung der Legenda aurea umfasst. Dieses vergleichsweise umfangreiche Textcorpus aus dem niederdeutschen Sprachraum stellt ein wichtiges Zeugnis für die frühe volkssprachige Rezeption dieses Legendars dar.Die Arbeit bietet eine systematische Erschließung der Handschrift, von der Beschreibung und erstmaligen Edition der Texte, über deren literaturwissenschaftliche Analyse bis hin zur Untersuchung der literar- und kulturhistorischen Kontexte, speziell im Hinblick auf die Literatur der Zisterzienserinnen.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-7720-8375-4
EAN 9783772083754
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 456
Format gebunden
Höhe 241
Breite 167
Ausgabename 38375
Auflagenname -11
Verlag A. Francke Verlag
Autor Tanja Mattern
Erscheinungsdatum 19.01.2011
Lieferzeit 2-4 Tage

„Die Studie von Frau Mattern, die [...] sehr lesenswert und informativ ist, macht damit ein Forschungsdefizit deutlich, das sich verstärkt in Untersuchungen zur Literatur aus Frauenklöstern in den letzten Jahren abzeichnet: Es fehlen fundierte Arbeiten, die nicht nur die visuellen, sondern auch die auditiven Bezüge zu den Handschriften aus Frauenklöstern erhellen. Die Liturgie als Zentrum des klösterlichen Lebens, die durch Stundengebet und Konventsmesse ganz wesentlich den Tagesablauf klausurierter Nonnen bestimmte, ist für die Frauenklöster erst ansatzweise untersucht worden. Hier bleibt noch viel zu tun, um die Intermedialität zwischen Liturgie, Text und Bild adäquat zu erforschen. Frau Mattern kommt unbenommen das Verdienst zu, ein bis dahin noch kaum bekanntes Verslegendar handschriftennah ediert zu haben und somit den Grundstein für die weitere Untersuchung der Wienhäuser Handschrift gelegt zu haben.“

Zeitschrift für Deutsche Philologie Band 133, Heft 3 (2014) / 20.10.16

„Folglich bieten die ausführlichen Fußnoten, einer Fundgrube gleich, außer einem umfassenden, kommentierten Überblick über die Literatur auch weiterführende Exkurse und viele Hinweise auf Forschungsdefizite. So sind nicht alle aus den Vergleichen von Wienhausen, Lichtenthal und Helfta gewonnenen Einsichten in den Literaturbetrieb dieser Klöster als zisterziensisch zu werten, sondern können in vielen Aspekten auch für andere Frauenklöster gelten. Erst weitere, ähnlich gründlich ftir andere weibliche Orden betriebene Studien werden den Blick auf das für den jeweiligen Orden Spezifische zu schärfen vermögen.“

Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters Band 69, Heft 1 (2013) / 23.11.16