Willi Erzgräber, Sabine Volk

Mündlichkeit und Schriftlichkeit im englischen Mittelalter

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Für die Erforschung des literarischen Lebens im Mittelalter bilden Handschriften und die ersten Drucke des 15. Jahrhunderts die unentbehrlichen Quellen. Bei der Deutung dieser Texte ist jedoch zu bedenken, dass die in den meisten Fällen zunächst nicht für die stille Lektüre, sondern für den Vortrag konzipiert wurden. Die im vorliegenden Band vereinigten Studien verfolgen insgesamt das Ziel, die mannigfachen Wechselbeziehungen zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Bereich der mittelalterlichen Literatur zu untersuchen; dabei werden Texte der altenglischen wie der mittelenglischen Zeit berücksichtigt und unterschiedlichen methodische Ansätze erprobt, die für die weitere Forschung in diesem Bereich von Belang sind.
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Der Band stellt eine Sammlung von anregenden Aufsätzen dar, die der Erforschung des Wechsel- und Spannungsverhältnisses zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit in der Literatur des englischen Mittelalters sicherlich neue Impulse geben können. Die Beiträge erhellen vor allem die Rolle münd-licher Dichtungsformen in primär schriftlichen Texten, sie bringen in diesem Zusammenhang insbesondere zum Begriff der fingierten Mündlichkeit eine Reihe von interessanten Beobachtungen. Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen
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ISBN 978-3-87808-798-4
EAN 9783878087984
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 183
Format gebunden
Ausgabename 10798
Verlag Gunter Narr Verlag
Herausgeber Willi Erzgräber, Sabine Volk
Erscheinungsdatum 01.01.1988
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