Nicole Brandstetter, Ralph-Miklas Dobler, Daniel Jan Ittstein

Mensch und Künstliche Intelligenz

Herausforderungen für Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft
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Künstliche Intelligenz ist eines der großen Gegenwarts- und Zukunftsthemen unserer Zeit. Die Technologie hat bereits Einzug in unsere Gesellschaft gehalten und wird diese noch weiter verändern. Weltweit werden derzeit Mittel bereitgestellt und Wege eröffnet, um Künstliche Intelligenz und ihre Potenziale zu erforschen. Welche Chancen bietet KI? Welche Risiken sind damit verbunden?

Dieser Band wirft einen umfassenden Blick auf das Phänomen. Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Disziplinen befassen sich u. a. mit dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Diskriminierung und Rassismus, Wissenschaft und Werbung. Dabei stehen medien-, gesellschafts- und kulturwissenschaftliche, narratologische, wissenschaftstheoretische sowie wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven auf KI im Vordergrund.

Mit Beiträgen von Nicole Brandstetter, Josephine D'Ippolito, Ralph-Miklas Dobler, Philip Hauser, Martin Hennig, Daniel Jan Ittstein, Gudrun Schiedermeier, Jens Schröter und Alicia Sommerfeld.
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Künstliche Intelligenz ist eines der großen Gegenwarts- und Zukunftsthemen unserer Zeit. Die Technologie hat bereits Einzug in unsere Gesellschaft gehalten und wird diese noch weiter verändern. Weltweit werden derzeit Mittel bereitgestellt und Wege eröffnet, um Künstliche Intelligenz und ihre Potenziale zu erforschen. Welche Chancen bietet KI? Welche Risiken sind damit verbunden?

Dieser Band wirft einen umfassenden Blick auf das Phänomen. Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Disziplinen befassen sich u. a. mit dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Diskriminierung und Rassismus, Wissenschaft und Werbung. Dabei stehen medien-, gesellschafts- und kulturwissenschaftliche, narratologische, wissenschaftstheoretische sowie wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven auf KI im Vordergrund.

Mit Beiträgen von Nicole Brandstetter, Josephine D'Ippolito, Ralph-Miklas Dobler, Philip Hauser, Martin Hennig, Daniel Jan Ittstein, Gudrun Schiedermeier, Jens Schröter und Alicia Sommerfeld.


Inhalt:
Vorwort

1 Diskriminierende Systeme – Rassismus und Frauenfeindlichkeit in KI-Systemen (Gudrun Schiedermeier)

2 Künstliche Intelligenzen im Film (Josephine D'Ippolito)

3 „Künstliche Intelligenz“ als Simulation und als Simulakrum (Ralph-Miklas Dobler)

4 KI und die Wissenschaften. Das Beispiel der Teilchenphysik (Jens Schröter)

5 Virtuelle Spielfelder als Begegnungsorte von Menschen und Computern (Philip Hauser)

6 KI und Literatur: Gesellschaftsentwürfe und Zukunftsbilder (Nicole Brandstetter)

7 Rolle der Interkulturalität bei der Entwicklung, Etablierung und Verbreitung von KI-Geschäftsmodellen (Daniel Jan Ittstein)

8 KI-Marketing und Gesellschaft (Martin Hennig)

9 Zu den Rhetoriken Künstlicher Intelligenz (Alicia Sommerfeld)

Über die Autor*innen



Autoreninformation:
Nicole Brandstetter hat Anglistik und Romanistik an der Universität Regensburg und der Université de la Bretagne Occidentale in Brest studiert. Während ihrer Promotion beschäftigte sie sich in einem interdisziplinären Graduiertenkolleg mit Formen der Ästhetischen Lüge. Anschließend betreute sie als PR-Beraterin Projekte und Kunden aus verschiedenen Bereichen und arbeitete viele Jahre an einer privaten Bildungsinstitution. Dort war sie als Mitglied der Leitungsebene für Organisations- und Unterrichtsentwicklung, Personalfragen sowie Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Im September 2015 erhielt sie den Ruf an die Hochschule für angewandte Wissenschaften München. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Narrative in der digitalen Gesellschaft, Authentizitäts- und Inauthentizitätsdiskurse in der Literatur sowie Lehr-Lernforschung.

Josephine D'Ippolito ist Doktorandin an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit dem Thema „Anthropomorphisierung und Geschlechtsrollenzuweisung Künstlicher Intelligenzen in der Science Fiction“. Ihr Anglistikstudium beendete sie 2018 mit einem Master of Arts an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit dem Thema „Gendering and Anthropomorphising Robots in Exemplary Fiction and Film“. Ihren Bachelor of Arts erhielt sie 2012 zu dem Thema „Simulation and Surveillance in Disney's Theme Parks“. Von 2011 bis 2018 arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft der Institutsleitung für das Frauhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Magdeburg. Seit 2018 ist sie zudem als kommunale Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Schöningen tätig.

Ralph-Miklas Dobler hat Kunstgeschichte, klassische Archäologie und Religionswissenschaften in Tübingen, Venedig und Berlin studiert. Seine Promotion an der FU Berlin untersuchte aus einer sozialgeschichtlichen Perspektive kirchliche Stiftungstätigkeit und Memoria im nachtridentinischen Rom. Die Habilitationsschrift an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn befasste sich in grundlegender Weise mit der fotografischen Inszenierung von Staatsbesuchen in europäischen Diktaturen. Nach langjähriger Praxis als Wissenschaftler bei der Max-Planck-Gesellschaft sowie Lehrtätigkeit an den Universitäten Tübingen, Dresden, Freiburg und Bonn erfolgte 2016 der Ruf auf die Professur für Kunst- und Medienwissenschaften an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München. Forschungsschwerpunkte: Visueller Diskurs, Digitale Medien, Kulturelles Erbe und Erinnerung.

Philip Hauser ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Medienwissenschaft an der Universität Konstanz. Er studierte Medien-, Literatur- und Kunstwissenschaft sowie Deutsche Literatur und Philosophie. In seiner Forschung setzt er sich mit sich verändernden Denkweisen unter den Bedingungen von KI auseinander. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen darüber hinaus störenden Spielweisen in und mit Computerspielen, Fehlerökologien und künstlerische Forschungsweisen.

Martin Hennig ist Medienkulturwissenschaftler an der Universität Passau. 2016 promovierte er mit der Arbeit Spielräume als Weltentwürfe. Kultursemiotik des Videospiels (Marburg: Schüren 2017). Seit 2016 ist er Postdoc am DFG-Graduiertenkolleg 1681/2 „Privatheit und Digitalisierung“ und vertrat 2019–2020 den Lehrstuhl für Medienkulturwissenschaft (Schwerpunkt: Digitale Kulturen) in Passau. Aktueller Forschungsschwerpunkt: Narrative der Digitalisierung (KI, Simulationen, Überwachung) in fiktionalen und faktualen Mediendiskursen. Arbeitsbereiche: Digitale Kulturen, Narratologie, transmediales und serielles Erzählen, Medien- und Kultursemiotik, mediale Entwürfe von Gender und kultureller Identität, Raum- und Subjekttheorie.

Daniel Jan Ittstein ist ein Wirtschafts-, Finanz- und Kulturwissenschaftler, der sich aus einer Profit- wie auch Non-Profit-Perspektive, im Rahmen von kleineren wie auch sehr großen Organisationen mit Managementfragen im Schnittfeld Digitalisierung, Entrepreneurship, Internationalität und Nachhaltigkeit beschäftigt. Auf Basis seiner praktischen Managementerfahrung in Europa, Asien, Lateinamerika und den USA sind seine fachlichen Schwerpunkte: globale (digitale) Transformationsprozesse, globale digitale Innovation und Geschäftsmodelle, Collaborative Leadership, Global Virtual Teams, Entrepreneurship, Internationales Projektmanagement, Interkulturelles Management. Zudem beschäftig er sich intensiv mit der Frage wie „die Wirtschaft“ und „die Wirtschaftswissenschaft von morgen aussehen kann und soll. Sein regionaler Schwerpunkt ist Asien. Im Februar 2016 erhielt er den Ruf an die Fakultät für interdisziplinäre Studien der Hochschule München.

Gudrun Schiedermeier studierte Informatik an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg. Nach der Promotion forschte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im European Network Center Heidelberg und im IBM Research Center Palo Alto, Kalifornien, im Bereich Netzwerkprogrammierung. Im September 1998 erhielt sie einen Ruf an die HAW Landshut und lehrte mit den Schwerpunkten Computergrafik, Medieninformatik, Softwareentwicklung mit Java und Robotik. Seit ihrer Pension 2020 bietet sie im Studium Generale der Hochschule Landshut Seminare zum Thema „Ethische Aspekte der KI“ an. Sie förderte als Frauenbeauftragte der Fakultät, als Hochschulfrauenbeauftragte, als Vizepräsidentin für Lehre und Studium sowie als Landessprecherin der Frauenbeauftragten (FH) während der gesamten Berufszeit intensiv Mädchen und junge Frauen.

Jens Schröter, Inhaber des Lehrstuhls „Medienkulturwissenschaft“ an der Universität Bonn. Professor für Multimediale Systeme an der Universität Siegen 2008–2015. Leiter der Graduiertenschule „Locating Media“ an der Universität Siegen 2008–2012. Seit 2012 Antragssteller und Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs 1769 „Locating Media“, Universität Siegen. 2010–2014 Projektleiter (zusammen mit Prof. Dr. Lorenz Engell, Weimar) des DFG-Projekts: „Die Fernsehserie als Projektion und Reflexion des Wandels“. 2016-2018 Sprecher des Projekts „Die Gesellschaft nach dem Geld – Eröffnung eines Dialogs“, VW-Stiftung. Ab 1.4.2018 Leiter (zusammen mit Anja Stöffler, FH Mainz) des DFG-Projekts: „Van Gogh TV. Erschließung, Multimedia-Dokumentation und Analyse ihres Nachlasses“ (Laufzeit 3 Jahre). Ab 1.11.2018 Sprecher des Projekts „Die Gesellschaft nach dem Geld – Eine Simulation“, VW Stiftung (Laufzeit 4 Jahre). Ab 1.4.2020 Sprecher und Leiter des Planning Grants: „How is Artificial Intelligence Changing Science?“, VW-Stiftung. Forschungsschwerpunkte, Digitale Medien, Photographie, Fernsehserien, Dreidimensionale Bilder, Intermedialität, Kritische Medientheorie. April/Mai 2014: „John von Neumann“-Fellowship an der Universität Szeged; September 2014: Gastprofessur an der Guangdong University of Foreign Studies, Guangzhou, VR China; WS 14 15 Senior-Fellowship am DFG-Forscherkolleg „Medienkulturen der Computersimulation“, Leuphana-Universität Lüneburg. SS 17 Senior-Fellowship am IFK, Wien. WS 17 18 Senior-Fellowship am IKKM, Weimar. SS 20 Fellowship am SFB 1015 „Muße“, Freiburg. WS 21 22 Fellowship am CAIS, Bochum. Jüngste Publikationen: (zusammen mit Till Heilmann): Marx. Geld. Digitale Medien, Maske und Kothurn 64, 1/2, 2018; (als Teil des ‚Projekts Gesellschaft nach dem Geld‘): Society after Money. A Dialogue, Bloomsbury 2019; (zusammen mit Armin Beverungen, Philip Mirowski und Edward Nik-Khah): Markets, University of Minnesota Press 2019; Medien und Ökonomie. Eine Einführung, Springer 2019; (zusammen mit Christoph Ernst): Zukünftige Medien. Eine Einführung, Springer 2020. Visit www.medienkulturwissenschaft-bonn.de.

Alicia Sommerfeld ist Doktorandin der Kulturwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau mit einem Schwerpunkt in Medienwissenschaft. Nachdem sie sich in ihrer jeweils vom Fachbereich der Universität in Koblenz gewürdigten Bachelor- und Masterarbeit mit der Verletzungsmacht von Sprache sowie Hate Speech und Counter Speech in sozialen Medien auseinandergesetzt hat, widmet sie sich in ihrer von der Konrad-Adenauer-Stiftung geförderten Doktorarbeit den Rhetoriken Künstlicher Intelligenz. Im Fall Term 2019 war sie im Rahmen ihres Dissertationsvorhaben als Visiting Student Researcher am Center for Science, Technology, Medicine, and Society der UC Berkeley tätig. Zudem sammelte sie praktische Erfahrungen im Verlagswesen und Kulturmanagement, war einige Jahre lang Tutorin und ist Mitgründerin einer studentischen ,Festzeitschriften‘-Reihe.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-7398-3115-2
EAN 9783739831152
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 139
Format kartoniert
Ausgabename 53115
Verlag UVK Verlag
Autor Nicole Brandstetter, Ralph-Miklas Dobler, Daniel Jan Ittstein
Erscheinungsdatum 08.11.2021
Lieferzeit 1-3 Tage