Wir möchten unseren Teil zum Klima- und Umweltschutz beitragen und haben in den letzten Jahren schon entsprechende Veränderungen in die Wege geleitet, um das Änderbare zu ändern.
Beispielsweise ist die Zusammenarbeit mit deutschen, wenn möglich lokalen Dienstleistungsunternehmen, das Weglassen von Plastikfolie zum Einschweißen von Büchern, die Umstellung auf LED-Beleuchtung im Lager, der Druck auf FSC-Papier, eine eigene Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und eine Wasserfilteranlage sowie FairTrade-Kaffee in der Kantine längst schon selbstverständlich für uns.

Für gedruckte Bücher jedoch braucht man in der Regel Papier, daran führt – zumindest zurzeit – kein Weg vorbei. Aber auch hier gibt es mittlerweile Mittel und Wege, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern.
Beispielsweise werden für alle Sendungen, die den Verlag verlassen, Verpackungskartons aus Graspapier und kunststofffreies Papierklebeband verwendet. Alle Werbemittel werden auf unbeschichtetem Recycling- oder Naturpapier gedruckt, Briefpapier und -umschläge kommen im Recycling-Design von der Druckerei Fink (Pfullingen) und tragen das „100 % lokal“-Siegel.

Besonders stolz ist der Verlag auf sein originelles Füllmaterial für die Warensendungen:
Statt auf Styropor o. ä. setzt das Haus auf sein eigenes Recycling. Hierfür werden die kaschierten Buchumschläge von den existierenden Mängelexemplaren getrennt und entsprechend entsorgt.
Der Buchblock hingegen wird in dünne Streifen geschreddert und als Schutz in die Kartons gefüllt. Das spart dem Verlag den unnötigen Einkauf von Verpackungsmaterial und verleiht selbst den unverkäuflichen Fehldrucken wieder eine wertvolle Funktion. Der Clou: Das geschredderte Füllmaterial kann später bedenkenlos von den Empfängerinnen und Empfängern im Altpapier entsorgt werden. 

Im Vergleich zur Vergangenheit konnten wir mittlerweile einiges an CO2 einsparen.
Auch die Planungen, die in die Jahre gekommene Ölheizung durch eine nachhaltige Alternative zu ersetzen, laufen auf Hochtouren.
Dies alles geschieht ganz im Sinne des Tübinger Klimapakts, den die Stadtverwaltung Tübingen mit zahlreichen Tübinger Unternehmen und Organisationen im Rahmen der Klimaschutzkampagne „Tübingen macht blau“ geschlossen hat, um die Stadt dabei zu unterstützen, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Das Verlagsteam prüft zurzeit weitere Optionen, wie das Unternehmen auch in Zusammenarbeit mit seinen Geschäftspartnern noch klimafreundlicher werden oder Prozesse optimieren kann.