Sandra Ballweg

Portfolioarbeit im Fremdsprachenunterricht

Eine empirische Studie zu Schreibportfolios im DaF-Unterricht
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Portfolios werden häufig im Fremdsprachenunterricht eingesetzt. Sie sollen u.a. den Lernprozess unterstützen, lebenslanges Lernen ermöglichen und eine neue Form der Leistungsfeststellung darstellen. Erste empirische Studien aus dem schulischen Kontext zeigen das Potenzial des Instruments, geben gleichzeitig aber auch Hinweise auf Bedingungen, die für die erfolgreiche Umsetzung der Portfolioarbeit erfüllt sein müssen. Im Fokus dieser Studie steht die Arbeit mit einem Schreibportfolio im universitären Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht. Die Ergebnisse zeigen, wie die Lehrerin und die Studierenden mit dem Instrument arbeiten, wie sie es wahrnehmen und welche Gelingensbedingungen herausgearbeitet werden können.
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Seit einigen Jahren werden Portfolios verstärkt im Fremdsprachenunterricht eingesetzt. Sie sollen u.a. den Lernprozess und die Selbstreflexion der Lernenden unterstützen, lebenslanges Lernen ermöglichen, zur Präsentation der Lernergebnisse dienen und eine neue Form der Leistungsfeststellung darstellen. Erste empirische Studien aus dem schulischen Kontext zeigen das Potenzial der Portfolioarbeit, geben gleichzeitig aber auch Hinweise auf Bedingungen, die für die erfolgreiche Umsetzung der Portfolioarbeit erfüllt sein müssen.

Im Fokus dieser an die Grounded Theory Methodologie angelegten Studie steht die Arbeit mit einem Schreibportfolio im universitären Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht. Dazu wurde ein Sprachkurs über den Verlauf eines Semesters begleitet, indem der Unterricht und die Portfoliogespräche videografiert und Interviews mit Lehrerin und Lernenden geführt wurden.

Die Ergebnisse zeigen, wie die Lehrerin und die Studierenden mit dem Instrument arbeiten, wie sie es wahrnehmen und unter welchen Bedingungen Portfolioarbeit von den Akteuren und Akteurinnen als gewinnbringend beurteilt wird.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-8233-6943-1
EAN 9783823369431
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 381
Format kartoniert
Ausgabename 16943
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Sandra Ballweg
Erscheinungsdatum 22.04.2015
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„Bei Ballweg haben wir es mit einer sorgfältig durchgeführten empirischen Studie zu tun, die sich auch noch, so in meiner Erinnerung Kleppin, »spannend« liest. [...] Man kann Sandra Ballweg nur recht geben, wenn sie die enormen Herausforderungen betont, vor denen Lehrkräfte bei der Portfolioarbeit stehen (343). Diese hat das »Potenzial, Unterricht zu reformieren« (340), birgt aber gleichermaßen die Gefahr, wirkliche Individuen mit »Idealbilder[n]« zu verwechseln (342, Häcker 2007: 281 zitierend).“

Info DaF, 2/3, 2016 / 27.06.16

„"Ballweg füllt mit ihrer Untersuchung eine echte Forschungslücke [...] Insofern leistet die Studie einen wichtigen Beitrag zu einem nicht allein hochschuldidaktisch relevanten Thema. Der theoretische Teil der Monographie zeugt von großer Belesenheit der Vfn., die eine kaum überschaubare Menge an Forschungsliteratur kritisch rezipiert und nachvollziehbar dargestellt hat. [...] Bei allem der Textsorte Dissertation geschuldeten Detailreichtum ist das Buch jederzeit gut lesbar und logisch aufgebaut."“

Deutsch als Fremdsprache 54, 2 (2017) / 07.09.17

„"Es handelt sich bei dieser Dissertation um eine spannende, gut geschriebene, wissenschaftliche Untersuchung zu einem (hochschul-)didaktisch aktuellen Thema, in einem Hochschulalltag, der eher in der Kultur des Testens und Prüfens denn in einer Tradition der lernprozessbegleitenden Bewertung steht."“

Zeitschrift für Romanische Sprachen und ihre Didaktik 11, 2 (2017) / 28.11.17