Otmar Werner

Probleme der Graphie

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Derzeit wird viel über Schrift und Orthographie diskutiert; im deutschen Sprachraum vor allem im Kontext der anstehenden Rechtschreibreform. Ein Freiburger Kolloquium zu Fragen der Orthographie-Prinzipien und -Praktiken, dessen Beiträge hier versammelt sind, gewinnt in diesem Rahmen besondere Aktualität. Freiburger Mitglieder des Sonderforschungsbereiches "Übergänge und Spannungsfelder zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit" und auswärtige Experten diskutieren hier etwa, warum die unterschiedlichen Orthographien mehr oder weniger vom strukturalistischen Prinzip 'I Phonem : I Graphem' abweichen. Erörtert wurde auch, wieweit die Orthographien Sprachanalysen eigener Art zeigen, die sich mit neueren linguistischen Theorien berühren, und ob es eine "Natürliche Graphematik" gibt. Welche inner- und außersprachlichen Gegebenheiten die Orthographie und ihren Wandel beeinflussen und wieweit kulturelle Nachbarschaften für Angleichungen und Distanzierungen sorgen können, waren weitere Fragen.
Es zeigte sich, wie nützlich es ist, erst einmal die (versteckten) Regularitäten der tradierten Orthographie und ihre guten Gründe aufzudecken, ehe man eine drastische oder behutsame neue Norm amtlich erläßt. Der vorliegende Band soll mit Fallstudien aus vielen Sprachen - neben dem Deutschen vor allem aus der Romania, dem Nordischen und den Türksprachen - das Dpektrum erweitern und so zu einer übergreifenden und ausdifferenzierten Theorie der Orthographie beitragen.
Derzeit wird viel über Schrift und Orthographie diskutiert; im deutschen Sprachraum vor allem im Kontext der anstehenden Rechtschreibreform. Ein Freiburger Kolloquium zu Fragen der Orthographie-Prinzipien und -Praktiken, dessen Beiträge hier versammelt sind, gewinnt in diesem Rahmen besondere Aktualität. Freiburger Mitglieder des Sonderforschungsbereiches "Übergänge und Spannungsfelder zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit" und auswärtige Experten diskutieren hier etwa, warum die unterschiedlichen Orthographien mehr oder weniger vom strukturalistischen Prinzip 'I Phonem : I Graphem' abweichen. Erörtert wurde auch, wieweit die Orthographien Sprachanalysen eigener Art zeigen, die sich mit neueren linguistischen Theorien berühren, und ob es eine "Natürliche Graphematik" gibt. Welche inner- und außersprachlichen Gegebenheiten die Orthographie und ihren Wandel beeinflussen und wieweit kulturelle Nachbarschaften für Angleichungen und Distanzierungen sorgen können, waren weitere Fragen.
Es zeigte sich, wie nützlich es ist, erst einmal die (versteckten) Regularitäten der tradierten Orthographie und ihre guten Gründe aufzudecken, ehe man eine drastische oder behutsame neue Norm amtlich erläßt. Der vorliegende Band soll mit Fallstudien aus vielen Sprachen - neben dem Deutschen vor allem aus der Romania, dem Nordischen und den Türksprachen - das Dpektrum erweitern und so zu einer übergreifenden und ausdifferenzierten Theorie der Orthographie beitragen.
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ISBN 978-3-8233-4272-4
EAN 9783823342724
Seiten 165
Format gebunden
Ausgabename 14272
Verlag Gunter Narr Verlag
Erscheinungsdatum 13.12.1994
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