Dorothea Weltecke, Ulrich Gotter, Ulrich Rüdiger

Religiöse Vielfalt und der Umgang mit Minderheiten

Vergangene und gegenwärtige Erfahrungen
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Religiöse Minderheiten erscheinen vielfach als neuartige Herausforderung für das politische und kulturelle Handeln der Gegenwart. Doch waren multireligiöse Räume auch in der Vergangenheit der Normalzustand, nicht die Ausnahme. Religiöse Durchmischung entstand über Jahrhunderte hinweg durch Migration, Mission oder als Folge von Eroberungen. Die Machtbeziehungen zwischen religiöser Mehrheit und Minderheit waren daher häufig unklar bzw. prekär: Mitunter konnten die Anhänger der dominanten Religion sogar zahlenmäßig unterlegen sein.

Unter diesen Umständen fragt sich ganz grundsätzlich, was eine »religiöse Minderheit« eigentlich ist und wie sie sich in ihrer religiösen Umwelt verhält: In Bezug auf welche Einheit wird sie als Minderheit definiert? Wie konstruiert sie ihre Gruppenidentität und wie erhält sie diese aufrecht? Wie prominent sind Fragen der Identitätsstiftung, interreligiösen Interaktion und öffentlichen Präsenz? Wie werden religiöse Minderheiten behandelt und wie verhalten sie sich gegenüber der Mehrheitsreligion? Welchen Normen folgend gestalten sie ihr Miteinander und welcher politische Imperativ ergibt sich daraus?
Der Tagungsband „Religiöse Vielfalt und der Umgang mit Minderheiten: Vergangene und gegenwärtige Erfahrungen“ diskutiert Positionen religiöser Minderheiten aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen zeit- und raumübergreifend und bietet neue Denkanstöße zu diesem komplexen und hochaktuellen Thema.

Mit Beiträgen von John Tolan, Bärbel Beinhauer-Köhler, Martin Sökefeld u.a.
Religiöse Minderheiten erscheinen vielfach als neuartige Herausforderung für das politische und kulturelle Handeln der Gegenwart. Doch waren multireligiöse Räume auch in der Vergangenheit der Normalzustand, nicht die Ausnahme. Religiöse Durchmischung entstand über Jahrhunderte hinweg durch Migration, Mission oder als Folge von Eroberungen. Die Machtbeziehungen zwischen religiöser Mehrheit und Minderheit waren daher häufig unklar bzw. prekär: Mitunter konnten die Anhänger der dominanten Religion sogar zahlenmäßig unterlegen sein.

Unter diesen Umständen fragt sich ganz grundsätzlich, was eine »religiöse Minderheit« eigentlich ist und wie sie sich in ihrer religiösen Umwelt verhält: In Bezug auf welche Einheit wird sie als Minderheit definiert? Wie konstruiert sie ihre Gruppenidentität und wie erhält sie diese aufrecht? Wie prominent sind Fragen der Identitätsstiftung, interreligiösen Interaktion und öffentlichen Präsenz? Wie werden religiöse Minderheiten behandelt und wie verhalten sie sich gegenüber der Mehrheitsreligion? Welchen Normen folgend gestalten sie ihr Miteinander und welcher politische Imperativ ergibt sich daraus?
Der Tagungsband „Religiöse Vielfalt und der Umgang mit Minderheiten: Vergangene und gegenwärtige Erfahrungen“ diskutiert Positionen religiöser Minderheiten aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen zeit- und raumübergreifend und bietet neue Denkanstöße zu diesem komplexen und hochaktuellen Thema.

Mit Beiträgen von John Tolan, Bärbel Beinhauer-Köhler, Martin Sökefeld u.a.

Autoreninformation:
Prof. Dr. Dorothea Weltecke ist Inhaberin des Lehrstuhls Geschichte der Religionen an der Universität Konstanz. Prof. Dr. Ulrich Gotter ist Inhaber des Lehrstuhls für Alte Geschichte an der Universität Konstanz. Prof. Dr. Ulrich Rüdiger ist seit Oktober 2009 Rektor der Universität Konstanz.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-86764-536-2
EAN 9783867645362
Seiten 166
Format gebunden
Höhe 220
Breite 154
Dicke 16
Ausgabename 52536
Verlag UVK Verlag
Erscheinungsdatum 10.12.2014
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