Rolf Koeppel

Satzbezogene Verweisformen

Eine datenbankgestützte Untersuchung zu ihrer Distribution und Funktion in mündlichen Texten, schriftlichen Texten und schriftlichen Fachtexten des Deutschen
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Verweisformen, die sich auf Sätze, Satzfolgen oder ganze Textteile beziehen, spielen eine wichtige Rolle bei der Textverknüpfung, Textorganisation und Metakommunikation; in manchen Textsorten machen sie sogar fast die Hälfte aller Verweisformen aus. Dennoch sind satzbezogene Verwiesformen in der Textlinguistik bislang kaum beachtet worden - wenn überhaupt, werden sie in analogie zu Verweisformen mit nominalem Bezugselement oder als bloßes Erweiterungsphänomen betrachtet, was ihre spezifischen Leistungen aber eher verdeckt als erhellt.
Ausgehend von den vielfältigen Bezugsmöglichkeiten satzbezogener Verweisformen (propositionaler Gehalt, Wahrheitswert, Sprechakt) unternimmt diese Studie zunächst deren Klassifikation, um anschließend ihre Distribution auf der Basis eines umfangreichen Textkorpus zu analysieren. Die unterschiedliche Verteilung der Verweisformtypen in verschiedenen Textgruppen wirft die Frage nach ihren jeweiligen Funktionen auf. Mit einer umfassenden texttheoretischen Fundierung gelingt es dem Autor, Distribution und Funktionen der Verweisformtypenauf die Bedingungen der Textherstellung in der typischen Mündlichkeit bzw. Schriftlichkeit, die Handlungs- und Bewertungsnormen des jeweiligen Handlungsbereichs, die Art der Themenentfaltung, die dominante Textfunktion und im Einzelfall auch auf Besonderheiten bestimmter Textsorten zu beziehen.
Verweisformen, die sich auf Sätze, Satzfolgen oder ganze Textteile beziehen, spielen eine wichtige Rolle bei der Textverknüpfung, Textorganisation und Metakommunikation; in manchen Textsorten machen sie sogar fast die Hälfte aller Verweisformen aus. Dennoch sind satzbezogene Verwiesformen in der Textlinguistik bislang kaum beachtet worden - wenn überhaupt, werden sie in analogie zu Verweisformen mit nominalem Bezugselement oder als bloßes Erweiterungsphänomen betrachtet, was ihre spezifischen Leistungen aber eher verdeckt als erhellt.
Ausgehend von den vielfältigen Bezugsmöglichkeiten satzbezogener Verweisformen (propositionaler Gehalt, Wahrheitswert, Sprechakt) unternimmt diese Studie zunächst deren Klassifikation, um anschließend ihre Distribution auf der Basis eines umfangreichen Textkorpus zu analysieren. Die unterschiedliche Verteilung der Verweisformtypen in verschiedenen Textgruppen wirft die Frage nach ihren jeweiligen Funktionen auf. Mit einer umfassenden texttheoretischen Fundierung gelingt es dem Autor, Distribution und Funktionen der Verweisformtypenauf die Bedingungen der Textherstellung in der typischen Mündlichkeit bzw. Schriftlichkeit, die Handlungs- und Bewertungsnormen des jeweiligen Handlungsbereichs, die Art der Themenentfaltung, die dominante Textfunktion und im Einzelfall auch auf Besonderheiten bestimmter Textsorten zu beziehen.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-8233-5051-4
EAN 9783823350514
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 372
Format kartoniert
Ausgabename 15051
Auflagenname -11
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Rolf Koeppel
Erscheinungsdatum 24.08.1993
Lieferzeit 2-4 Tage