Thomas Seiler, Schweizerische Gesellschaft für

Skandinavisch-iberoamerikanische Kulturbeziehungen

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Zum ersten Mal überhaupt werden in diesem Band
die vielfältigen historisch-kulturellen, literarischen
und populärkulturellen Beziehungen zwischen
Spanien/Südamerika und den skandinavischen Ländern beleuchtet. In der Imagination der Nordländer gilt Spanien aufgrund seines maurischen Erbes und seiner peripheren Lage als Ort des radikal Fremden, der sich einem Verständnis weitgehend entzieht und dessen Fremdheit auch das Identitätsgefühl des Beobachters erschüttert. Spanien nahm in nordischer Optik überdies eine Schlüsselstellung ein, wenn es darum ging, Fragen der aufkommenden Moderne zu diskutieren. Für die Spanier waren die nordischen Länder eine terra incognita, die als weißer Fleck auf der Landkarte mit den fantastischsten
Vorstellungen angereichert wurde. Die Skandinavier galten als in jeder Beziehung maßlos und barbarisch. Theoretisch fundiert wurde diese Einschätzung mit den klimatischen Verhältnissen sowie dem Abfall vom rechten (katholischen) Glauben. Die Beiträge dieses Bandes analysieren die wechselvolle Geschichte gegenseitiger Imagination und
produktiver Missverständnisse.

Thomas Seiler ist Titularprofessor für skandinavische Literaturwissenschaft an der Universität Zürich.
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Zum ersten Mal überhaupt werden in diesem Band
die vielfältigen historisch-kulturellen, literarischen
und populärkulturellen Beziehungen zwischen
Spanien/Südamerika und den skandinavischen
Ländern beleuchtet. In der Imagination der Nordländer
gilt Spanien aufgrund seines maurischen Erbes
und seiner peripheren Lage als Ort des radikal
Fremden, der sich einem Verständnis weitgehend
entzieht und dessen Fremdheit auch das Identitätsgefühl des Beobachters erschüttert. Spanien nahm in
nordischer Optik überdies eine Schlüsselstellung ein,
wenn es darum ging, Fragen der aufkommenden
Moderne zu diskutieren. Für die Spanier waren die
nordischen Länder eine terra incognita, die als weißer
Fleck auf der Landkarte mit den fantastischsten
Vorstellungen angereichert wurde. Die Skandinavier
galten als in jeder Beziehung maßlos und barbarisch.
Theoretisch fundiert wurde diese Einschätzung mit
den klimatischen Verhältnissen sowie dem Abfall
vom rechten (katholischen) Glauben.
Die Beiträge dieses Bandes analysieren die wechselvolle
Geschichte gegenseitiger Imagination und
produktiver Missverständnisse.
Thomas Seiler ist Titularprofessor für skandinavische
Literaturwissenschaft an der Universität Zürich.

Autoreninformation:
Thomas Seiler ist Titularprofessor für skandinavische Literaturwissenschaft an der Universität Zürich.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-7720-5480-8
EAN 9783772054808
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 240
Format eBook PDF
Höhe 240
Breite 170
Ausgabename 38480-2
Verlag A. Francke Verlag
Herausgeber Thomas Seiler, Schweizerische Gesellschaft für
Erscheinungsdatum 20.11.2013