Rudi Keller

Sprachwandel

Von der unsichtbaren Hand in der Sprache
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Eine natürliche Sprache ist eine spontane Ordnung; dabei ist sie weder Naturphänomen noch Artefakt, sondern ein Phänomen der dritten Art. Ihr gegenwärtiger Zustand ist - von wenigen Ausnahmen abgesehen - unbeabsichtigter, unreflektierter Nebeneffekt von Wahlhandlungen der einzelnen Sprecher im Zuge ihrer kommunikativen Bemühungen.
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Eine natürliche Sprache ist eine spontane Ordnung, dabei ist sie weder Naturphänomen noch Artefakt, sondern ein Phänomen der dritten Art. Ihr gegenwärtiger Zustand ist –
von wenigen Ausnahmen abgesehen – unbeabsichtigter, unreflektierter Nebeneffekt von Wahlhandlungen der einzelnen Sprecher im Zuge ihrer kommunikativen Bemühungen.
Sprachwandel ist damit ein prototypisches Beispiel soziokultureller Evolution. Die Rekonstruktion des Wandels ist ein zentraler Baustein einer erklärenden Theorie eines Sprachzustandes. Der ihr adäquate Modus ist die Erklärung mittels der unsichtbaren Hand.
"The book is a singulary good one, ... It will take some effort to surpass it."
Studies in Language

Inhalt:
Vorwort zur vierten Auflage
Vorwort zur zweiten Auflage
Vorwort

Teil I
1. Das Problem des Sprachwandels
1.1. Warum ändert sich die Sprache?
1.2. Organismus oder Mechanismus?
1.3. Intentionen, Pläne und Bewußtsein
1.4. Wesen, Wandel und Genese
2. Vermutende Geschichte
2.1. Sprachursprung. Eine Geschichte und ihre Interpretation
2.2. Das Mandevillesche Paradox
2.3. Conjectural History
3. Im Gefängnis der Dichotomien
3.1. Natur versus Kunst – Gefühl versus Verstand
3.2. Argumente im Gefängnis: Schleicher, Müller, Whitney
3.3. Ist die Sprache von Menschen gemacht?

Teil II
4. Das Wirken der unsichtbaren Hand
4.1. Sprache – ein Phänomen der dritten Art
4.2. Invisible-hand-Erklärungen
4.3. Kausale, finale und funktionale Erklärungen
4.4. Maximen sprachlichen Handelns
4.5. Stase und Dynamik der Sprache
5. Diskussion
5.1. Lüdtkes Sprachwandelgesetz
5.2. Natürlichkeitstheorie
5.3. Diachronie oder Synchronie?
5.4. Chomskys I-Sprache
5.5. Poppers Welt 3
6. Fazit
6.1. Sprachwandel als evolutionärer Prozeß
6.2. Resümee und Plädoyer für Erklärungsadäquatheit

Literaturverzeichnis
Rezensionen der ersten Auflage
Namenregister
Sachregister

Autoreninformation:
Prof. (em.) Dr. Rudi Keller, Jahrgang 1942, lehrte Germanistische Sprachwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-8252-4253-4
EAN 9783825242534
Bibliographie 4., unveränderte Auflage
Seiten 240
Format kartoniert
Höhe 185
Breite 120
Ausgabename 44253
Verlag UTB
Autor Rudi Keller
Erscheinungsdatum 16.07.2014
Lieferzeit 1-3 Tage