Christa Dürscheid, Jan Georg Schneider

Standardsprache und Variation

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Im Band wird einleitend der Begriff Standardsprache erläutert und als Gebrauchsstandard konzeptualisiert. Der Terminus Gebrauchsstandard trägt der Tatsache Rechnung, dass sich das, was als unauffällig gilt, im Sprachgebrauch selbst manifestiert und sich empirisch ermitteln lässt. Die anschließenden Kapitel stellen die historische Entwicklung der deutschen Standardsprache dar und behandeln verschiedene Standardsprachideologien. Danach wird ein Überblick über die Unterschiede zwischen dem geschriebenen und gesprochenen Gebrauchsstandard gegeben und das Verhältnis zwischen Norm und Variation am Beispiel von Grammatik und Orthographie illustriert. Was die Orthographie betrifft, so ist dies eine in einem Paragraphentext niedergeschriebene Norm. Innerhalb dieser sind in bestimmten Fällen Varianten zulässig, daneben gibt es aber auch zahlreiche Variantenschreibungen, die außerhalb der Norm liegen. Sodann liegt der Schwerpunkt auf einer Diskussion der verschiedenen Faktoren, die zu sprachlicher Variation führen können. Das Abschlusskapitel widmet sich der diatopischen Variation im Standarddeutschen. Exemplarisch geht es hier um die Unterschiede, die sich auf lexikalischer, grammatischer und pragmatischer Ebene in den verschiedenen Regionen des deutschsprachigen Raums (z.B. Österreich, Deutschland, Schweiz) zeigen. Der Band wendet sich an Studierende der germanistischen Sprachwissenschaft, kann aber auch in der gymnasialen Oberstufe mit Gewinn gelesen werden.
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Im Band wird einleitend der Begriff Standardsprache erläutert und als Gebrauchsstandard konzeptualisiert. Der Terminus Gebrauchsstandard trägt der Tatsache Rechnung, dass sich das, was als unauffällig gilt, im Sprachgebrauch selbst manifestiert und sich empirisch ermitteln lässt. Die anschließenden Kapitel stellen die historische Entwicklung der deutschen Standardsprache dar und behandeln verschiedene Standardsprachideologien. Danach wird ein Überblick über die Unterschiede zwischen dem geschriebenen und gesprochenen Gebrauchsstandard gegeben und das Verhältnis zwischen Norm und Variation am Beispiel von Grammatik und Orthographie illustriert. Was die Orthographie betrifft, so ist dies eine in einem Paragraphentext niedergeschriebene Norm. Innerhalb dieser sind in bestimmten Fällen Varianten zulässig, daneben gibt es aber auch zahlreiche Variantenschreibungen, die außerhalb der Norm liegen. Sodann liegt der Schwerpunkt auf einer Diskussion der verschiedenen Faktoren, die zu sprachlicher Variation führen können. Das Abschlusskapitel widmet sich der diatopischen Variation im Standarddeutschen. Exemplarisch geht es hier um die Unterschiede, die sich auf lexikalischer, grammatischer und pragmatischer Ebene in den verschiedenen Regionen des deutschsprachigen Raums (z.B. Österreich, Deutschland, Schweiz) zeigen. Der Band wendet sich an Studierende der germanistischen Sprachwissenschaft, kann aber auch in der gymnasialen Oberstufe mit Gewinn gelesen werden.

Inhalt:
1. Was ist Standardsprache?
2. Zur historischen Entwicklung der deutschen Standardsprache
3. Standardsprachideologien
4. Geschriebenes und gesprochenes Standarddeutsch
5. Normen
6. Variation, Varianten, Varietäten
7. Diatopische Variation
Literaturverzeichnis
Register


Autoreninformation:
Prof. Dr. Christa Dürscheid ist Professorin für Deutsche Sprache, insbesondere Gegenwartssprache, am Deutschen Seminar der Universität Zürich.
Prof. Dr. Jan Georg Schneider ist Professor für Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-8233-9268-2
EAN 9783823392682
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 96
Format eBook PDF
Ausgabename 18268-2
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Christa Dürscheid, Jan Georg Schneider
Erscheinungsdatum 12.08.2019
Das Zusatzmaterial zu "Standardsprache und Variation" finden Sie hier.