Winifred V. Davies, Annelies Häcki Buhofer, Regula Schmidlin, Melanie Wagner, Eva Lia Wyss

Standardsprache zwischen Norm und Praxis

Theoretische Betrachtungen, empirische Studien und sprachdidaktische Ausblicke
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Die Standardsprache, auch als Hochdeutsch bezeichnet, die im deutschen Sprachraum in der öffentlichen Kommunikation, in den Schulen und in der Politik verwendet wird, ist uneinheitlich. Die Variation der Standardsprache wird in der Linguistik gegenwärtig mit plurizentrischen und pluriarealen Konzepten erfasst. In diesem Band werden neue Ergebnisse aus Forschungsprojekten zum Gebrauch und zur Bewertung der Standardsprache in Österreich, Deutschland, Luxemburg, Südtirol und der Deutschschweiz diskutiert. Einen besonderen Fokus bilden dabei die schulischen Praktiken.
Die Standardsprache, auch als Hochdeutsch bezeichnet, die im deutschen Sprachraum in der öffentlichen Kommunikation, in den Schulen und in der Politik verwendet wird, ist uneinheitlich. Die Variation der Standardsprache wird in der Linguistik gegenwärtig mit plurizentrischen und pluriarealen Konzepten erfasst. In diesem Band werden neue Ergebnisse aus Forschungsprojekten zum Gebrauch und zur Bewertung der Standardsprache in Österreich, Deutschland, Luxemburg, Südtirol und der Deutschschweiz diskutiert. Einen besonderen Fokus bilden dabei die schulischen Praktiken.

Inhalt:
Wini Davies/Annelies Häcki Buhofer/Regula Schmidlin/Melanie Wagner/Eva L. Wyss: Einleitung

Theoretische Betrachtungen
Martin Durrell: Die Rolle der deutschen Sprache in ideologischen Konstrukten der Nation
Konstantin Niehaus: Die Begrenztheit plurizentrischer Grenzen: Grammatische Variation in der pluriarealen Sprache Deutsch
Regula Schmidlin: Varianten des Standarddeutschen als sprachliche Zweifelsfälle
Robert Möller: Deutsch in Ostbelgien – ostbelgisches Deutsch?

Empirische Studien
Winifred V. Davies: Gymnasiallehrkräfte in Nordrhein-Westfalen als SprachnormvermittlerInnen und Sprachnormautoritäten
Eva L. Wyss: Ein schielender Blick auf die eigene Sprache. Schweizer Hochdeutsch als Standardvarietät zwischen plurizentrischer Vernunft und soziolinguistischer Realität.
Melanie Wagner: Deutsch im gymnasialen Unterricht: Das Beispiel Luxemburg
Rudolf de Cillia/Ilona E. Fink/Jutta Ransmayr: Varietäten des Deutschen an österreichischen Schulen. Ergebnisse des Forschungsprojekts „Österreichisches Deutsch als Unterrichts- und Bildungssprache“

Interdisziplinäre Perspektiven
Aivars Glaznieks/Andrea Abel: „So einen Fehler wird einem das ganze Leben lang verfolgen.“ Empirische Untersuchung grammatischer Kompetenzen am Ende der Oberschule.
Karin Gehrer/Maren Oepke/Franz Eberle: Der EVAMAR II-Deutschtest für GymnasiastInnen – Was kann er uns für die Plurizentrik-Debatte aussagen?
Stefan Neuhaus: Wertung mit Grenzen. Das Zusammenspiel von literarischem Kanon und Geographie im deutschsprachigen Raum (und darüber hinaus)

Sprachdidaktische Konkretisierungen
Klaus Peter: Sprachwissen als Schlüsselfaktor beim Umgang mit sprachlicher Variation im Deutschunterricht
Adriana Gatta: Untersuchung über das Korrekturverhalten von Lehrpersonen auf der Sekundarstufe II in Bezug auf nationale Varianten der Schweiz
Chiara Scanavino: Die Teutonismen in der Lernerlexikographie des 21. Jahrhunderts
Mehr Informationen
ISBN 978-3-7720-8623-6
EAN 9783772086236
Seiten 422
Format kartoniert
Ausgabename 38623-1
Verlag A. Francke Verlag
Erscheinungsdatum 13.11.2017
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