Gregor Vogt-Spira

Studien zur vorliterarischen Periode im frühen Rom

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Die Frage nach den Anfängen der lateinischen Literatur scheint klar entschieden: Mit der Übersetzung eines griechischen Dramas im Jahre 240 v. Chr. wurde in Rom 500 Jahre nach Stadtgründung auf einen Schlag die Literatur eingeführt. Dem stehen freilich Nachrichten über vorangegangene Dichtungen entgegen. Zudem stellte es für die Forschung immer ein Problem dar, dass die frühe Litreatur in einigen wesentlichen Zügen nicht mit den griechischen Vorgaben übereinstimmt. Das Symposium, das im Rahmen des interdisziplinären Sonderforschungsbereichs "Übergänge und Spannungsfelder zwischen Mündlichkeit Schriftlichkeit" stattfand, hatte sich deshalb zur Aufgabe gestellt, systematisch zu untersuchen, "ob die mit 240 einsetzende Literatur etwas völlig Neues darstellt oder ob sie Tendenzen bis dahin vorwiegend mündlich tradierte Dichtung aufnimmt - oder gar durch vorherige mündliche römische Dichtung überhaupt erst möglich wurde" (E. Lefèvre). Dies ist eine für die Latinistik neue Fragestellung. Die Beiträge, die zahlreiche Spuren der vorliterarischen Periode zusammnetragen, machen deutlich, dass die Römer auch vor Übernahme der griechischen Literatur keineswegs ohne Dichtung waren.
Die Frage nach den Anfängen der lateinischen Literatur scheint klar entschieden: Mit der Übersetzung eines griechischen Dramas im Jahre 240 v. Chr. wurde in Rom 500 Jahre nach Stadtgründung auf einen Schlag die Literatur eingeführt. Dem stehen freilich Nachrichten über vorangegangene Dichtungen entgegen. Zudem stellte es für die Forschung immer ein Problem dar, dass die frühe Litreatur in einigen wesentlichen Zügen nicht mit den griechischen Vorgaben übereinstimmt. Das Symposium, das im Rahmen des interdisziplinären Sonderforschungsbereichs "Übergänge und Spannungsfelder zwischen Mündlichkeit Schriftlichkeit" stattfand, hatte sich deshalb zur Aufgabe gestellt, systematisch zu untersuchen, "ob die mit 240 einsetzende Literatur etwas völlig Neues darstellt oder ob sie Tendenzen bis dahin vorwiegend mündlich tradierte Dichtung aufnimmt - oder gar durch vorherige mündliche römische Dichtung überhaupt erst möglich wurde" (E. Lefèvre). Dies ist eine für die Latinistik neue Fragestellung. Die Beiträge, die zahlreiche Spuren der vorliterarischen Periode zusammnetragen, machen deutlich, dass die Römer auch vor Übernahme der griechischen Literatur keineswegs ohne Dichtung waren.
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ISBN 978-3-87808-340-5
EAN 9783878083405
Seiten 240
Format gebunden
Ausgabename 10340
Verlag Gunter Narr Verlag
Erscheinungsdatum 01.01.1989
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