Helmut Willke

Systemtheorie III: Steuerungstheorie

Grundzüge einer Theorie der Steuerung komplexer Sozialsysteme
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Der vorliegende einführende Band in die Systemtheorie widmet sich der Klärung der Bedingungen, unter denen Systemsteuerung als möglich erscheint. Denn die systemtheoretische Steuerungstheorie ist zwar von einer grundsätzlichen Steuerungsskepsis geprägt, schließt aber Möglichkeiten der Steuerung komplexer dynamischer Systeme keineswegs aus.

Die moderne Systemtheorie kann inzwischen für sich in Anspruch nehmen, eine Theorie für die Theorie und eine Theorie für die Praxis zu sein. Tatsächlich wirkt die von der soziologischen Systemtheorie getragene Revolution des systemischen Denkens seit einigen Jahren in unterschiedlichste Praxisbereiche hinein und verändert die konzeptionellen und operativen Grundlagen für das Verständnis von Systemsteuerung. Jede Steuerungstheorie sieht sich heute mit einem Trümmerhaufen gescheiterter praktischer Steuerungsvorhaben und Steuerungshoffnungen konfrontiert. Überall ist das Scheitern politischer oder ökonomischer Steuerung mit Händen zu greifen. Für Gesellschaften stellt sich die Frage, wie ihnen der Aufbau intelligenter Infrastrukturen gelingt. Für Organisationen, vor allem Unternehmen, liegt der Fokus darauf, wie sie sich eine eigenständige Wissensbasis schaffen, und wie sie das erforderliche Wissensmanagement gestalten können. Der vorliegende Band bietet Grundlagen dafür, dieses geradezu flächendeckende Steuerungsversagen besser zu verstehen, und will dazu beitragen, adäquatere Konzeptionen und Vorstellungen von Systemsteuerung zu entwickeln.
Der vorliegende einführende Band in die Systemtheorie widmet sich der Klärung der Bedingungen, unter denen Systemsteuerung als möglich erscheint. Denn die systemtheoretische Steuerungstheorie ist zwar von einer grundsätzlichen Steuerungsskepsis geprägt, schließt aber Möglichkeiten der Steuerung komplexer dynamischer Systeme keineswegs aus.

Die moderne Systemtheorie kann inzwischen für sich in Anspruch nehmen, eine Theorie für die Theorie und eine Theorie für die Praxis zu sein. Tatsächlich wirkt die von der soziologischen Systemtheorie getragene Revolution des systemischen Denkens seit einigen Jahren in unterschiedlichste Praxisbereiche hinein und verändert die konzeptionellen und operativen Grundlagen für das Verständnis von Systemsteuerung. Jede Steuerungstheorie sieht sich heute mit einem Trümmerhaufen gescheiterter praktischer Steuerungsvorhaben und Steuerungshoffnungen konfrontiert. Überall ist das Scheitern politischer oder ökonomischer Steuerung mit Händen zu greifen. Für Gesellschaften stellt sich die Frage, wie ihnen der Aufbau intelligenter Infrastrukturen gelingt. Für Organisationen, vor allem Unternehmen, liegt der Fokus darauf, wie sie sich eine eigenständige Wissensbasis schaffen, und wie sie das erforderliche Wissensmanagement gestalten können. Der vorliegende Band bietet Grundlagen dafür, dieses geradezu flächendeckende Steuerungsversagen besser zu verstehen, und will dazu beitragen, adäquatere Konzeptionen und Vorstellungen von Systemsteuerung zu entwickeln.

Autoreninformation:
Prof. Dr. Helmut Willke lehrt Global Governance an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen mit Gastprofessuren in Washington, D.C., Genf und Wien. Zuvor hatte er eine Professur für Soziologie an der Universität Bielefeld. 1994 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seine Forschungsschwerpunkte sind Systemtheorie, Staatstheorie, globale Steuerungsregime, globale Netzwerke und Wissensmanagement. Er ist Autor des Grundlagenwerks zum systemischen Wissensmanagement. Er hat langjährige Erfahrung als Berater in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-8252-4122-3
EAN 9783825241223
Höhe 185
Breite 120
Dicke 15
Ausgabename 44122
Verlag UTB/UVK
Autor Helmut Willke
Erscheinungsdatum 01.01.2014
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