Astrid von Schlachta

Täufer

Von der Reformation ins 21. Jahrhundert
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Die Täufer sind die dritte große Reformationsbewegung des 16. Jahrhunderts, aus der die bis heute bestehenden Gemeinden der Mennoniten, Hutterer und Amischen hervorgingen. Der Band zeigt die kulturelle Vielfalt der Täufer über fünf Jahrhunderte – zwischen Verfolgung und Duldung, Absonderung und gesellschaftlicher Integration, Traditionalisierung und Erneuerung.
Die Täufer sind neben den Lutheranern und den Reformierten die dritte große Strömung innerhalb der Reformationsbewegung des 16. Jahrhunderts. Sie zeichneten sich von Beginn an durch eine große Diversität aus, teilten jedoch einige zentrale Glaubensvorstellungen, derentwegen sie rasch unter Verfolgung gerieten: etwa Wehrlosigkeit, Eidesverweigerung und die Trennung von „Staat“ und Kirche. Das Buch stellt die Geschichte der Täufer des 16. Jahrhunderts und der aus ihnen hervorgegangenen Gemeinden vor: der Mennoniten, der Hutterer und der Amischen. Phasen der Traditionalisierung und der Absonderung wechselten mit Phasen der Erneuerung und der Öffnung der täuferischen Gemeinden. Die Vielfalt ihrer Lebensweisen und ihrer Differenzierungen in den Glaubenslehren blieb stets charakteristisch für die Täufer, deren wechselhafte Geschichte auf dem aktuellen Forschungsstand hier neu erzählt wird.

Autor:inneninformation:
Astrid von Schlachta ist Privatdozentin am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Universität Regensburg und Leiterin der Mennonitischen Forschungsstelle in Weierhof.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-8252-5336-3
EAN 9783825253363
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 431
Format kartoniert
Ausgabename 45336
Auflagenname -11
Autor:in Astrid von Schlachta
Erscheinungsdatum 08.06.2020
Lieferzeit 2-4 Tage

„Der Band ist hilfreich, wenn man die Wurzeln und Entwicklungen wichtiger Strömungen innerhalb der eigenen Konfession für sich verstehen und sie auch anderen erklären will."

Die Gemeinde: das Magazin des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden / 30.11.21

„Wer einen tiefgreifenden Einblick in die vielseitige und spannende Geschichte der Täufer gewinnen will, dem sei die ausführliche und umfassende Darstellung von Astrid von Schlachta ans Herz zu legen."

Theologische Fachzeitschrift Ichthys 38,1 (2022) / 12.08.21

„Vor allem für Interessierte an der Täufer- und Mennonitengeschichte dürfte die Lektüre dieses Buches ein bereicherndes Erlebnis sein: Es verschafft einen umfassenden, differenzierten Einblick in die vielschichtige, komplexe Geschichte der Täufer, ohne sich in Details zu verlieren. Es zeigt Entwicklungen und Verbindungen der Täufergruppen in übersichtlicher Weise auf. Aber auch diejenigen, die das Buch im Rahmen eines Studiums o.ä. lesen müssen, wird das Buch einen guten, fundierten Einstieg in das Thema eröffnen."

www.evangelium21.net / 23.02.21

„Der gelungene Studienband aus der UTB-Reihe schließt mit einer kurzen Besinnung „Was bleibt von den Täufern?“ (383–388) und mehreren hilfreichen Registern. Für den Gebrauch im Studien- und Vorlesungsbetrieb sind QR-Codes eingestreut, die zu zentralen Quellentexten und reflexiven Fragestellungen führen. Fachtermini werden in diversen Schaukästen erläutert. Alles in allem ist der Band didaktisch gut aufbereitet und unter Umständen auch für den Religionsunterricht in der Oberstufe nutzbar."

Arbeitskreis für evangelikale Theologie (AfeT Rezensionen) / 30.11.20

„Zu den einzelnen Themen bringt von Schlachta jeweils eine Fülle von Beispielen, so dass ein anschauliches und quellennahes Bild entsteht."

„Allianz-Spiegel“ (auf S. 26; S. 18 Hinweis auf Buch) / 23.09.20