Hildegard L.C. Tristram

Text und Zeittiefe

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Wie verhalten sich Erzähltexte beim Weiterdichten bzw. bei der Weiterschreibung über längere Zeiträume hinweg? Dieser Frage gehen 18 Beiträge in diesem Band nach, der aus einem Kolloquium des SFB 321 "Übergänge und Spannungsfelder zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit" erwachsen ist. Die Beiträge behandeln größere Erzähltexte vorwiegend des europäischen Mittelalters aus der Germania, Romania, Slavia und den keltischen Literaturen (Irland, Schottland, Bretagne). Ihre ethno- und werktypischen Merkmale könnten einer prozessorientierten Typologie des Weiterschreibens (und -redens) dienen. Die Ausstrahlung der Schriftzentren Griechenlands (für die Slavia) und Italiens (für den Rest Europas) nimmt, was die Merkmalhaltigkeit betrifft, mit zunehmender räumlicher und zeitlicher Distanz ab.
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Wie verhalten sich Erzähltexte beim Weiterdichten bzw. in der Weiterschreibung über längere Zeiträume hinweg? Diese Frage untersuchen die Beiträge dieses Bandes, der auf ein Freiburger Kolloquium im Juni 1992 zurückgeht. Im Mittelpunkt stehen große Erzähltexte des europäischen Mittelalters aus der Germania, Romania, Slavia und der keltischen Welt (Irland, Schottland, Bretagne). Den unterschiedlichen ethno- und werktypischen Merkmalen der Texte wird die Pluralität der theoretischen Ansätze gerecht, die der Band gegenüberstellt.
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ISBN 978-3-8233-4273-1
EAN 9783823342731
Seiten 555
Format gebunden
Ausgabename 14273
Verlag Gunter Narr Verlag
Herausgeber Hildegard L.C. Tristram
Erscheinungsdatum 25.01.1994
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