Ralf Georg Bogner, Sikander Singh

Theobald Hocks Schönes Blumenfeldt (1601)

Texte und Kontexte
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Das literarische Schaffen des 1573 in der Ortschaft Limbach bei Homburg/Saar geborenen und vor 1624 in Böhmen (?) oder im Elsass (?) verstorbenen Dichters Theobald Hock umfasst 92 Gedichte, die im Jahr 1601 in der Sammlung Schönes Blumenfeldt im Druck erschienen sind. Die Beiträge des Bandes bieten neben einem Überblick über die aktuelle Forschung Untersuchungen einzelner Gedichte, thematischer und motivischer Fragen sowie Studien zur Lebensgeschichte des Autors und zur Druckgeschichte seines Werkes.
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Das literarische Schaffen des 1573 in Limbach/Saar geborenen und vor 1624 in Böhmen oder im Elsass verstorbenen Dichters Theobald Hock umfasst 92 Gedichte, die 1601 in der Sammlung Schönes Blumenfeldt im Druck erschienen sind. Seitdem der Dichter im 19. Jahrhundert wiederentdeckt wurde, hat sein Werk kaum Beachtung gefunden. Seine Gedichte wurden als Dokument einer literarhistorischen Schwellenzeit gewertet, die den prägenden sprach-, stil- und verskünstlerischen Positionen von Martin Opitz voranging und an der weiteren Entwicklung der deutschen Lyrik keinen Anteil hatte. Tatsächlich ist die einzige Gedichtsammlung Hocks aber ein singuläres Zeugnis literarischen Gestaltungswillens in deutscher Sprache im Übergang vom Späthumanismus zum Barock, im Spannungsfeld spätmittelalterlichen Meistersangs, neulateinischer Dichtung und italienischer Einflüsse. Der Band bietet neben einem Überblick über die aktuelle Forschung Untersuchungen einzelner Gedichte, thematischer und motivischer Fragen sowie Studien zur Lebensgeschichte des Autors und zur Druckgeschichte seines Werkes.


Inhalt:
Vorwort
Ralf Georg Bogner und Sikander Singh

Buch ohne Leser: Theobald Hocks "Schönes Blumenfeldt". Ein Forschungsbericht 1601 bis 2018
Eckehard Czucka

Poeta Doctus. Theobald Hocks Prägung durch das gymnasium illustre in Hornbach
Klaus Wolf

Theobald Hock – ein Beitrag zu seinem Leben am Hofe Peter Woks von Rosenberg
Anna Kubíková

Nachlese zum Leben und Umkreis von Theobald Hock
Václav Bok

Buchwissenschaftliche Forschungen zu Theobald Hocks "Schönem Blumenfeldt" nebst Beschreibung des neu aufgefundenen Prager Exemplars
Sikander Singh

Vom Lieben und Versemachen – Poetologische Abgrenzungen bei Theobald Hock
Stephanie Blum

Theobald Hocks "Schönes Blumenfeldt" – Eine performative Poetik?
Hermann Gätje

Die Reflexion des Verhältnisses von Mensch und Tier in der Lyrik Theobald Hocks
Ralf Georg Bogner

Poetologisches Propemptikon und grobianischer Transformationsschwank. Zur gattungspoetologischen Einordnung von Theobald Hocks "An die Satiren (Cap. III)"
Heiko Ullrich

Zum Konnex von Endzeitbewusstsein, Vanitasmotivik und Frömmigkeitspraxis in Theobald Hocks "Schönes Blumenfeldt Cap. XXVII." und zu seinen Bezügen zum zeitgenössischen Kirchenlied
Marlen Wagner

Theobald Hocks "Schönes Blumenfeldt" (1601) im Kontext der zeitgenössischen Liedlyrik
Frédérique Renno

Theobald Höck und Johann Ulrich – eine deutsch-lateinische Dichterfreundschaft
Achim Aurnhammer und Emma Louise Brucklacher




Autoreninformation:
Prof. Dr. Ralf Bogner lehrt Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes und leitet die dortige Arbeitsstelle für österreichische Literatur und Kultur/Österreich-Bibliothek Robert Musil.
Prof. Dr. Sikander Singh lehrt Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes und ist Leiter des Literaturarchivs Saar-Lor-Lux-Elsass.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-7720-5678-9
EAN 9783772056789
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 490
Format eBook PDF
Ausgabename 38678-2
Verlag A. Francke Verlag
Herausgeber Ralf Georg Bogner, Sikander Singh
Erscheinungsdatum 26.08.2019