Thomas Kühn

Two Cultures, Universities and Intellectuals

Der englische Universitätsroman der 70er und 80er Jahre im Kontext des Hochschuldiskurses
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In kulturwissenschaftlicher Perspektive stellt der Universitätsroman der 70er und 80er Jahre einen spezifischen Beitrag der Literatur zur englischen Hochschuldebatte dar. "Two Cultures", C.P. Snows Bezeichnung für die Trennung von naturwissenschaftlicher und literarischer Kultur, verbindet terminologisch die Verhandlungen über Bilder universitärer Kultur im Hochschuldiskurs und in der Narration im Roman. Den "Two Cultures" liegt die Spannung zwischen Utilitarismus und liberalem Humanismus zugrunde, und diese Spannung ist die treibende Kraft im Universitätsdiskurs und seinen Feldern: die historische Entwicklung vom Viktorianismus bis hin zur Kontroverse zwischen Snow und F.R. Leavis, die hochschulpolitischen Diskussionen bis zum Further and Higher Education Act von 1922 und schließlich die Auseinandersetzung um den Kultur- und Intellektuellenbegriff. Als zentraler Bestandteil in diesem Diskurs sind die Universitätsromane kritische Reflektoren und populäre Multiplikatoren universitärer Themen. Als literarische Texte beleuchten sie beispielhaft die Entwicklung des englischen Romans als Ringen um einen prekären, problematischen Realismus im Zeichen der Postmoderne.
In kulturwissenschaftlicher Perspektive stellt der Universitätsroman der 70er und 80er Jahre einen spezifischen Beitrag der Literatur zur englischen Hochschuldebatte dar. "Two Cultures", C.P. Snows Bezeichnung für die Trennung von naturwissenschaftlicher und literarischer Kultur, verbindet terminologisch die Verhandlungen über Bilder universitärer Kultur im Hochschuldiskurs und in der Narration im Roman. Den "Two Cultures" liegt die Spannung zwischen Utilitarismus und liberalem Humanismus zugrunde, und diese Spannung ist die treibende Kraft im Universitätsdiskurs und seinen Feldern: die historische Entwicklung vom Viktorianismus bis hin zur Kontroverse zwischen Snow und F.R. Leavis, die hochschulpolitischen Diskussionen bis zum Further and Higher Education Act von 1922 und schließlich die Auseinandersetzung um den Kultur- und Intellektuellenbegriff. Als zentraler Bestandteil in diesem Diskurs sind die Universitätsromane kritische Reflektoren und populäre Multiplikatoren universitärer Themen. Als literarische Texte beleuchten sie beispielhaft die Entwicklung des englischen Romans als Ringen um einen prekären, problematischen Realismus im Zeichen der Postmoderne.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-8233-5885-5
EAN 9783823358855
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 372
Format kartoniert
Ausgabename 15885
Auflagenname -11
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Thomas Kühn
Erscheinungsdatum 19.11.2002
Lieferzeit 2-4 Tage