Kirsten Adamzik, Mateusz Maselko

VARIATIONslinguistik trifft TEXTlinguistik

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Variations- und Textlinguistik haben sich seit der zweiten Hälfte des 20. Jh. als Subdisziplinen der Linguistik etabliert, ihre Fragestellungen und Ausrichtungen im Laufe der Zeit aber erheblich erweitert. Beide Disziplinen erfassen verschiedene Aspekte sprachlicher Vielfalt, für die mit spezifischen Schwerpunkten, Methoden und Zielsetzungen Korrelationen und Erklärungen gesucht werden. Die durchaus vorhandenen Schnittstellen verdienen stärkere Beachtung und waren Gegenstand einer interdisziplinären „Begegnungs-Tagung“ aus dem Frühjahr 2017. Der Band beruht im Wesentlichen auf Beiträgen dieser Konferenz und fokussiert aus den Perspektiven beider Disziplinen auf den heterogenen Charakter natürlicher Sprachen und die damit einhergehende Fülle von Realisierungs- und Umsetzungsmöglichkeiten. Im Einzelnen geht es um dialektale, historische und stilistische Variation in unterschiedlichen Kommunikationsbereichen und -formen: Verwaltung, Medizin, Wirtschaftsunternehmen, Literatur, Presse, Schule in schriftlichen, mündlichen und digitalen Korpora. Die für die Beiträge zentrale Textvariation bzw. Variation im Text betrifft sowohl makrostrukturelle als auch lexikalische und grammatische Phänomene.
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Variations- und Textlinguistik haben sich seit der zweiten Hälfte des 20. Jh. als Subdisziplinen der Linguistik etabliert, ihre Fragestellungen und Ausrichtungen im Laufe der Zeit aber erheblich erweitert. Beide Disziplinen erfassen verschiedene Aspekte sprachlicher Vielfalt, für die mit spezifischen Schwerpunkten, Methoden und Zielsetzungen Korrelationen und Erklärungen gesucht werden. Die durchaus vorhandenen Schnittstellen verdienen stärkere Beachtung und waren Gegenstand einer interdisziplinären „Begegnungs-Tagung“ aus dem Frühjahr 2017. Der Band beruht im Wesentlichen auf Beiträgen dieser Konferenz und fokussiert aus den Perspektiven beider Disziplinen auf den heterogenen Charakter natürlicher Sprachen und die damit einhergehende Fülle von Realisierungs- und Umsetzungsmöglichkeiten. Im Einzelnen geht es um dialektale, historische und stilistische Variation in unterschiedlichen Kommunikationsbereichen und -formen: Verwaltung, Medizin, Wirtschaftsunternehmen, Literatur, Presse, Schule in schriftlichen, mündlichen und digitalen Korpora. Die für die Beiträge zentrale Textvariation bzw. Variation im Text betrifft sowohl makrostrukturelle als auch lexikalische und grammatische Phänomene.

Inhalt:
Vorwort

Stefanie M. Moog: Bericht zur Tagung Variationslinguistik trifft Textlinguistik (Ascona 2017)

I Theoretische Perspektiven auf Variation(sforschung)
Kirsten Adamzik: Derselbe Text, aber anders. Was können Variations- und Textlinguistik von- und miteinander lernen?
Sarah Brommer: Textsortenspezifische sprachliche Variation ermitteln. Muster und Musterhaftigkeit aus korpuslinguistischer, textlinguistischer sowie stilistischer Perspektive

II Regionale Variation
Nina Bercko: Südmittelbairische Verbalflexion in alltagssprachlicher Verwendung im Stadt-Land-Vergleich
Mateusz Maselko: Unternehmenssprache: regional – national – global? Fallstudie zu Austrian Airlines im Vergleich mit Lufthansa und SWISS

III Variation in Internet-Auftritten
Eva Gredel: Di Alemannischi Wikipedia – Di frei Enzyklopedi, wo alli chöi mitschaffe. Eine text- und variationslinguistische Analyse der alemannischen Sprachversion der Wikipedia
Alessandra Alghisi: Behördensprache im E-Government. Zu den kommunikativen Praktiken der Schweizer öffentlichen Verwaltung im digitalen Zeitalter

IV Historische Variation in institutionellen Kontexten
Bettina Lindner: Zur Beschreibung und Analyse historischer Textsorten am Beispiel des Kommunikationsbereichs Medizin
Friedrich Markewitz: Systemgebundene Rolleninszenierungen der Lehrenden des Höheren Schulwesens anhand der Textsorte ‚Schulprogramm‘. Eine systemtheoretisch-textsortenlinguistische Untersuchung
Annika Vieregge: Zur Indexikalisierung der Rektionsvarianten bei Präpositionen
Daniel Mischa Helsper: Linguistische Grundlagen einer textsortenbasierten Grammatikdidaktik am Beispiel der Adverbialien

AutorInnen der Beiträge

Abstracts und Keywords

Autoreninformation:
Prof. Dr. Kirsten Adamzik ist Inhaberin des Lehrstuhls für Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Genf.
Mateusz Maselko, BA MA MA ist Assistent am Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Genf und Lehrender an der Universität Wien.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-8233-8203-4
EAN 9783823382034
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 336
Format kartoniert
Ausgabename 18203-1
Verlag Gunter Narr Verlag
Herausgeber Kirsten Adamzik, Mateusz Maselko
Erscheinungsdatum 01.10.2018
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