Ningjie Zhang

Von Stereotypen zu Einstellungsprofilen

Eine empirische Untersuchung zur Entwicklung der Deutschlandbilder chinesischer Deutschstudierender in China
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Wie beeinflusst stereotyp verkürztes Wissen unsere Einstellung und unsere Sicht auf die Welt, z. B. auf eine andere Nation? Wodurch können Stereotype und die damit verbundenen Gefühle geprägt werden, was sind wichtige Einflussfaktoren? Diesen Fragen geht diese Studie nach. Sozialwissenschaftliche Modelle liefern die notwendigen Instrumente, die für diese Untersuchung adaptiert und neu kombiniert wurden. Erstmalig werden Einstellungsprofile für Gruppen und einzelne Individuen entwickelt. Sie zeigen, dass Stereotype und damit verbundene Einstellungen immer unsere interkulturelle Begegnung begleiten. Um sie besser kennenzulernen, wird ein schlüssiges Untersuchungsdesign vorgestellt.
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„Einstellung und Kommunikation bedingen einander, stehen in ständiger Wechselwirkung zueinander, im Alltag genauso wie im interkulturellen Austausch. Die Einstellungen der Kommunikationspartner bestimmen den Inhalt, den Ton und letztlich das Ergebnis ihres Austauschs.“ So beginnt die Beschreibung des vorliegenden Untersuchungsdesigns.
Aber wie beeinflusst stereotyp verkürztes Wissen unsere Einstellung und unsere Sicht auf die Welt, z. B. auf eine andere Nation? Wodurch können Stereotype und die damit verbundenen Gefühle geprägt werden, was sind wichtige Einflussfaktoren? Diesen Fragen geht die vorliegende Studie nach. Dazu wurden 407 Deutschstudierende einer Fremdsprachenuniversität in China befragt, wie sie die Deutschen finden. Die unterschiedlichen Antworten des 1., 2., 3. und 4. Studienjahrgangs lassen durchaus eine Entwicklung während des Studiums erkennen.
Sozialwissenschaftliche Modelle liefern die notwendigen Instrumente, die für diese Untersuchung adaptiert und neu kombiniert wurden. Vertiefende Leitfadeninterviews helfen sehr anschaulich die statistischen Befunde der Fragebogendaten, ihre Zusammenhänge und Phänomene zu erklären.
Erstmalig werden Einstellungsprofile für Gruppen und einzelne Individuen entwickelt. Die gewonnenen Ergebnisse können didaktisch und im interkulturellen Kontext genutzt werden. Sie zeigen, dass Stereotype und damit verbundene Einstellungen immer unsere interkulturelle Begegnung begleiten. Um sie besser kennenzulernen wird ein schlüssiges Untersuchungsdesign vorgestellt.



Autoreninformation:
Ningjie Zhang arbeitet als Dozentin am Deutschinstitut und ist auch mit Forschungsaufgaben des Zentrums für Deutschlandstudien an der Fremdsprachenuniversität Sichuan (SISU) in China betraut.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-8233-8324-6
EAN 9783823383246
Bibliographie 1. Auflage
Seiten 429
Format kartoniert
Ausgabename 18324
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Ningjie Zhang
Erscheinungsdatum 07.10.2019
Lieferzeit 1-3 Tage

„Die Ergebnisse reichen in ihrer Relevanz aber über den wissenschaftlichen und universitären Forschungskontext hinaus: Das vorliegende Werk empfiehlt sich nicht nur als Lektüre für Organisatoren sowie Teilnehmer interkultureller Trainings, die eine erfolgreiche Kommunikation zwischen Chinesen und Deutschen fördern wollen, sondern sie ist auch für alle Leser, die die interkulturellen Einstellungen, einstellungsgestaltende Einflüsse und den Wandel derselben dynamisch betrachten, außerordentlich interessant.“

Muttersprache / 23.03.21

Das Zusatzmaterial zu "Von Stereotypen zu Einstellungsprofilen" finden Sie hier.