Ursula Bredel, Nanna Fuhrhop, Christina Noack

Wie Kinder lesen und schreiben lernen

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Uns Erwachsenen scheint es selbstverständlich, lesen und schreiben zu können. Wir erinnern uns kaum daran, wie wir als Kinder mühsam die ersten Buchstaben gelernt haben, und doch vollbringen alle Kinder ein kleines Wunder, wenn sie lesen und schreiben lernen. Um eine solche Leistung zu verstehen, erklärt dieses Buch zunächst, wie das Schreiben im Deutschen funktioniert. Deutlich wird dabei: Mit den richtigen Lernangeboten erwerben Kinder die Schriftsprache ähnlich wie die Muttersprache – das Lesen- und Schreibenlernen ähnelt dann dem Sprachen lernen. Dass der Schrifterwerb nicht immer problemlos verläuft, wissen wir nicht erst seit PISA. Viele Lehrer/-innen und Eltern sind unsicher, wie sie mit Fehlern umgehen sollen. Das Buch zeigt Methoden und Wege, wie wir die Kinder beim Schriftspracherwerb beobachten und fördern können und welche typischen Stolperfallen auftauchen. Eine besondere Herausforderung stellt der Schriftspracherwerb für die Kinder dar, für die Deutsch nicht die Muttersprache ist. In einem eigenen Kapitel erklären die Autorinnen, was Lehrer/innen über andere Sprachen wissen sollten, um diesen Schüler/innen beim Lesen- und Schreibenlernen des Deutschen helfen zu können.

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Uns Erwachsenen scheint es selbstverständlich, lesen und schreiben zu können. Wir erinnern uns kaum daran, wie wir als Kinder mühsam die ersten Buchstaben gelernt haben, und doch vollbringen alle Kinder ein kleines Wunder, wenn sie lesen und schreiben lernen. Um eine solche Leistung zu verstehen, erklärt dieses Buch zunächst, wie das Schreiben im Deutschen funktioniert. Deutlich wird dabei: Mit den richtigen Lernangeboten erwerben Kinder die Schriftsprache ähnlich wie die Muttersprache – das Lesen- und Schreibenlernen ähnelt dann dem Sprachen lernen. Dass der Schrifterwerb nicht immer problemlos verläuft, wissen wir nicht erst seit PISA. Viele Lehrer/innen und Eltern sind unsicher, wie sie mit Fehlern umgehen sollen. Das Buch zeigt Methoden und Wege, wie wir die Kinder beim Schriftspracherwerb beobachten und fördern können und welche typischen Stolperfallen auftauchen. Eine besondere Herausforderung stellt der Schriftspracherwerb für die Kinder dar, für die Deutsch nicht die Muttersprache ist. In einem eigenen Kapitel erklären die Autorinnen, was Lehrer/innen über andere Sprachen wissen sollten, um diesen Schüler/innen beim Lesen- und Schreibenlernen des Deutschen helfen zu können.

Inhalt:
Vorwort zur dritten Auflage

Kapitel 1 – Einleitung und Übersicht
Schriftlichkeit – Mündlichkeit
Neue Medien
Adressaten und Aufbau des Buches

Kapitel 2 – Wie funktioniert unsere Schrift?
Was Kinder schon können
Vom Hinhören, Lesen und Schreiben
Vom Hören zum Schreiben: die Hinhörschreibung und wo sie endet
Vom Lesen zum Schreiben: Was sehen wir eigentlich, wenn wir genau hinsehen?
Das Schreiben der Wörter
Punkt, Komma, Fragezeichen – Wie Sätze entstehen
Die Entstehung des Schriftsystems – ein Rückblick
Für die Praxis

Kapitel 3 – Wie funktioniert der Schriftspracherwerb?
Lernen oder erwerben?
Wann beginnt und wann endet der Schriftspracherwerb?
Schriftspracherwerb auf allen Ebenen
Wie natürlich kann unser Schriftsystem erworben werden?
Die Rolle des Unterrichts
Für die Praxis

Kapitel 4 – Fehler und Störungen
Jeder Fehler erzählt eine eigene Geschichte
Fehler als Hinweise auf Lernfortschritte
Fehler als Hinweise auf Probleme
Fehlerkonzepte in Rechtschreib- und in Lesetests
Lese- und Rechtschreibstörungen
Für die Praxis

Kapitel 5 – Zweitschrifterwerb
Herausforderung Schriftsprache
Ahmed spricht arabisch und soll deutsch schreiben
Welche Rolle spielt die Erstsprache beim Zweit- und Fremdschrifterwerb?
Zwei Schriften zugleich lernen – geht das?
Verblüffende Strategien
Zusammenfassung
Für die Praxis

Kapitel 6 – Schriftsprachförderung über das Fach Deutsch hinaus
Literacy als Schlüsselkompetenz im Bildungskanon
Worin bestand noch gleich der PISA-Schock?
Was Mathematik mit Lesen- und Schreibenkönnen zu tun hat
Für die Praxis

Glossar
Bibliographie

Autor:inneninformation:
Prof. Dr. Ursula Bredel ist Professorin für deutsche Sprache und ihre Didaktik an der Universität Hildesheim.

Prof. Dr. Nanna Fuhrhop ist Professorin für Germanistische Linguistik/Grammatik an der Universität Potsdam.

Prof. Dr. Christina Noack ist Professorin für Didaktik der deutschen Sprache an der Universität Osnabrück.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-381-13551-6
EAN 9783381135516
Bibliographie 3., überarbeitete und erweiterte Auflage
Seiten 270
Format kartoniert
Ausgabename 1355-1
Auflagenname -11
Autor:in Ursula Bredel, Nanna Fuhrhop, Christina Noack
Erscheinungsdatum 18.05.2026
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