Gerd Schwerhoff

Zungen wie Schwerter

Blasphemie in alteuropäischen Gesellschaften 1200–1650
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Gotteslästerung - nichts scheint dem frommen Mittelalter und dem Zeitalter von Reformation und Konfessionskämpfen ferner zu sein als der Angriff auf die göttliche Ehre. Gerd Schwerhoff zeigt, dass Blasphemie ein "außergewöhnlich normales" Phänomen jener Epoche war. Dabei begreift er die Blasphemie als theatralische Selbstinszenierung, als einen sozialen Code, der in verschiedenen Kontexten sehr unterschiedliche Bedeutungen hatte. Seine Studie basiert auf einer Analyse des theologischen und rechtlichen Diskurses, aber auch der gesellschaftlichen Praxis. Anders als bisher vorliegende Arbeiten überschreitet sie die Epochenschwelle um 1500 und zeigt, wie dabei in der ersten Hälfte der Frühen Neuzeit mittelalterliche Praktiken aufgenommen und fortgeführt werden.
Gotteslästerung - nichts scheint dem frommen Mittelalter und dem Zeitalter von Reformation und Konfessionskämpfen ferner zu sein als der Angriff auf die göttliche Ehre. Gerd Schwerhoff zeigt, dass Blasphemie ein "außergewöhnlich normales" Phänomen jener Epoche war. Dabei begreift er die Blasphemie als theatralische Selbstinszenierung, als einen sozialen Code, der in verschiedenen Kontexten sehr unterschiedliche Bedeutungen hatte. Seine Studie basiert auf einer Analyse des theologischen und rechtlichen Diskurses, aber auch der gesellschaftlichen Praxis. Anders als bisher vorliegende Arbeiten überschreitet sie die Epochenschwelle um 1500 und zeigt, wie dabei in der ersten Hälfte der Frühen Neuzeit mittelalterliche Praktiken aufgenommen und fortgeführt werden.

Autoreninformation:
Gerd Schwerhoff ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der TU Dresden. Andreas Blauert ist Privatdozent für Mittelalterliche und Neuere Geschichte. Martin Dinges, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Archivar des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart (seit 1991), stellvertretender Leiter (seit 1997), apl. Professor an der Universität Mannheim (seit 2000). Prof. Dr. Mark Häberlein lehrt Neuere Geschichte an der Universität Bamberg. Ulinka Rublack lehrt Europäische Geschichte an der Universität Cambridge und ist Fellow am St. John's College. Gerd Schwerhoff ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der TU Dresden.
Mehr Informationen
ISBN 978-3-89669-716-5
EAN 9783896697165
Seiten 362
Format kartoniert
Höhe 217
Breite 145
Dicke 23
Ausgabename 50716
Verlag UVK Verlag
Autor Gerd Schwerhoff
Erscheinungsdatum 01.10.2005
Lieferzeit 1-3 Tage
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