Kerstin Wiedemann

Zwischen Irritation und Faszination

George Sand und ihre deutsche Leserschaft im 19. Jahrhundert
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Die Arbeit bietet eine umfassende Darstellung der verzweigten zeitgenössischen deutschen Rezeption des dichten, in den über 40 Jahren seines Entstehens vielfachen Wandlungen unterworfenen Prosawerks der französischen Schriftstellerin George Sand. Aufgegliedert nach Gruppen und Kreisen der deutschen Intellektuellen sowie unter Berücksichtigung der weiblichen Lesergemeinde wird ein komplexes Vermittlungsgeschehen rekonstruiert, das von Entwicklungen auf der übergeordneten Ebene des deutsch-französischen Verhältnisses ebenso beeinflußt wird wie von national spezifischen literarischen Diskursen, v.a. von der damals heftigen Debatte über Berechtigung und Stellenwert weiblichen Schreibens. In den Blick geraten neben bekannten Figuren wie Heinrich Heine, Annette von Droste-Hülshoff und Bettina von Arnim mit Karl Gutzkow oder Arnold Ruge auch die Wortführer einzelner, sich häufig befehdender Lager sowie darüber hinaus eine Reihe heute vergessener Autorinnen und Autoren. Das den Rezeptionsstudien zugrundeliegende Quellenmaterial ist in einem bibliographischen Anhang ausführlich dokumentiert, entlegenere Texte sind in einer Textsammlung abgedruckt.
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ISBN 978-3-8233-5653-0
EAN 9783823356530
Seiten 604
Ausgabename 15653
Verlag Gunter Narr Verlag
Autor Kerstin Wiedemann
Erscheinungsdatum 31.01.2003 00:00:01
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